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Der Soundküchenchef empfiehlt herzerwärmenden Elektrosound, fette Beats auf dröhnenden Bässen an Synthie-Gemüse, dazu Hip-Hop-Geschnetzeltes garniert mit deutschem Sprechgesang.
Nachdem sich die beiden Meisterköche Küppisch und Weber 2004 durch einen Remix kennenlernten, entwickelte sich daraus nach anfänglichem herumexperimentieren in diversen Soundküchen eine perfekte Symbiose - Wahnsinn trifft Chaos! Sie machten vor keiner noch so schrägen Idee halt und haben den Leuten 2006/2007 erstmals ihre Soundkreationen live um die Ohren gehauen. Dann wurde die Flamme etwas kleienr gestellt, um Ende 2008 noch mal kräftig angefeuert zu werden durch den Eintritt einer Küchenschabe Namens JJ, die nun auf vier Saiten tiefe Töne beisteuert.
2009 ist die aktuelle CD "Alles Muss Raus"fertiggestellt worden. Sie zeichnet sich durchein gereiftes, differenziertes musikalisches Spektrum aus, das durch seinen eigenen Stil überzeugt und verdammt gut nach vorne geht - bei einem nicht minder delikaten Abgang. In dem vollen Klangbild sind die Früchte der Jahre intensiver Arbeit hörbar geworden. Nun machen sich die drei elektronischen Köche auf den Weg die Sterne einzusammeln uns sich einem live Publikum zu stellen. Wir wünschen einen guten Appetit bei dieser ausgewogenen Soundküche.
Küppisch:
Durch frühkindlichen Flöten- und Orgelunterricht geprägt, entwickelte er eine gesunde Aggressivität und gründete in seiner Jugend erstmal eine Rockband. Daraus entwickelte sich die Crossover Combo "Jailbreak", die sich allerdings nach ihrem ersten und legendären Gig wieder auflöste. Einige Projekte (u.a. Bad Workshop, Die Brut) später schloss er sich der Band "Kopfsalat" an, wo seine Einflüsse aus Rock, HipHop und Elektro erst richtig zum Tragen kamen. Es folgten zwei amtliche Alben (stickum/überAll), doch nicht der große Durchbruch, dafür aber die Auflösung der Kapelle. So begab er sich nun alleine auf die Suche nach der goldenen Stimmgabel, bis...
Weber:
Von den 80gern vor allem durch Kraftwerk, Afrika Bambaata und Spliff geprägt, faszinierten ihn auch Klänge der NDW und EBM so sehr, dass er sich Anfang der 90er das nötige Equipment beschaffte und anfing an seinem eigenen Sound zu basteln. Der erste Erfolg brachte 1995 einen Plattendeal mit der Formation TEC TWO ein, aus dem zwei Ambient-Alben resultierten (Shrill Out / Slide). Doch der Erfolg war nur von kurzer Dauer, die Jungs trennten sich um neue musikalische Wege zu beschreiten. Nach einigen Jahren der Odyssey und Gigs in den abgefucktesten Clubs fand er schließlich seinen ganz eigenen Sound...
JJ:
Nach langjähriger Fingerhypnose und Heim-Seancen schloss sich der extrovertierte Tieftöner, auf Weisung von Oben einer Deutschrock Band an. Mit dieser hat er fünf Jahre zusammen gearbeitet, so die ersten live Erfahrungen gesammelt. Zwischendurch verging er sich an einem elektronischen Projekt aus Berlin, mit dem er u.a. 2002 auf dem Sziget Festival gespielt hat. Es folgte ein Zwischenstop bei einer Punk Band, mit der er erfolgreich Gig um Gig absolvierte. 2008 traf er dann des Sous Chef von autopilot und war schnell mit von der Party, auf dem besten Weg Chef de Partie, um nach den Sternen zu greifen...
autopilot haben kürzlich ihr Debutalbum mit dem Titel "Alles Muss Raus" aufgenommen, welches ihr auf der Myspace-Seite des explosiven Trios hören könnt.
Album Stream: autopilot - Alles Muss Raus
Außerdem gibt es die Drei auch live zu erleben, und zwar am Freitag, den 14.08.2009, im Café Kultus in Grevenbroich. Ihr dürft Euch auf einen unterhaltsamen Abend und eine dicke Party freuen, wenn autopilot auf der Bühne stehen.
14.08.2009 autopilot
Café Kultus
Ostwall 16
41415 Grevenbroich
Infos: Konzert von autopilot
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