Eine Meisterin morbider Musikalität und Dramatik? Oder eine Songwriterin mit
einem beeindruckenden Gefühl für perfekte Popmelodien? Oder einfach nur frech?
Wer den Mut hat, als erste Single
eine Coverversion eines absoluten Klassikers aufzunehmen, muss entweder
scheitern oder sehr, sehr gut sein. Anna Calvi ist noch besser.
„Jezebel", geschrieben von Wayne
Shanklin, interpretiert unter vielen anderen von Frankie Laine, Edith Piaf,
Charles Aznavour oder Herman's Hermits, scheint ihr direkt aus dem Körper zu
fließen. In seiner erstaunlichen Schönheit und brennenden Leidenschaftlichkeit
steht Calvis Interpretation der französischen Version von Musiklegende Piaf in
nichts nach:
Boleroesk spinnen Schlagzeug, Hintegrundchor und Gitarre immer gewaltigere musikalische Spannungsbögen, verlieren sich jedoch nie endgültig im melodischen Chaos. Denn über ihnen thront und regiert Calvis unglaublich vielseitige Stimme - mal sanft zurückgezogen, mal voller unmittelbarem hypnotischem Volumen. Das Stück hat die verstörende Kraft eines musikalischen Tornados. Von Calvis musikalischer Vielfalt klingt auch „Moulinette", die zweite A-Seite der Single, betont hingegen stärker das Popmoment in Calvis Musik. Dabei gibt der Song aber nie die ganz besondere Aura mysteriöser Morbidität auf, die Anna Calvi stets umspielt: Sanfte, hochmelodische Gitarrenklänge perlen hier mühelos, begleitet von lässigen Drums. Der Song zeugt nicht nur einmal mehr von der hypnotischen Stimme, sondern weist sie auch als Meisterin an der E-Gitarre aus und bündelt beeindruckend das einzigartige Talent der Ausnahmekünstlerin, dunkle, atmosphärische Melodien mit romantischem Pop verschmelzen zu lassen. Dass das auch live ganz hervorragend funktioniert, konnte man bei den Grinderman-Konzerten im Oktober erleben, bei denen Anna Calvi das Vorprogramm bestritt und viel mehr als nur anerkennenden Applaus erntete.
Konzert-Termine - Anna Calvi
11.02.2011 Hamburg, Prinzenbar
12.02.2011 Berlin, Privat Club
03.04.2011 Köln, Studio 672
04.04.2011 Frankfurt, Brotfabrik
06.04.2011 München, 59:1
http://www.myspace.com/annacalvi
Sechs Liedermacher zeitgleich auf der Bühne? Im
Halbkreis? Zusammen singend,
feiernd, rockend? Sicher, aber ist
da noch mehr? Die Monsters -
ein Faszinosum! Kurz gesagt: Unverfälschte Liedermaching-Power von „Männern wie uns" für Leute wie Ihr!
Monsters
of Liedermaching
So. 28.11.10 Dortmund
Dietrich Keuning Haus
VVK: 13,40,- / AK:
17,-
Einlass: 18:30 /
Beginn: 19:30
Monsters
of Liedermaching - Tourtermine
30.10.2010 -...>>>
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Talib Kweli feat. Hi Tek!! Richtig gelesen!!! Talib Kweli wird
auf seiner anstehenden Tournee von Hi Tek begleitet, mit dem er schon seit
Jahren das gemeinsame Projekt Reflection Eternal betreibt.
Und passend zur
Tour gibt es jetzt das phatte "The Re:Union" MixTape von Talib Kweli & Hi
Tek mit 30 Tracks - mixed by Statik Selektah - gibt es jetzt als zum Free
Download hier: http://www.yearoftheblacksmith.com
The...>>>
Wenn
das Wörtchen wenn nicht wäre, wären sie im Himmel des
Rock!
Stellen
wir uns vor die Beatles und die Rolling Stones wären Teil einer Mutation, aus
der eine großartige, vierköpfige Pop/Rock-Band entstände, neben der die Jonas
Brothers aussähen wie das, was sie eigentlich sind.
Was, wenn dieses Harrison/Richards-Äquivalent gleichzeitig ein moderner Jimmy Page wäre? Was, wenn man das Radio anschalten würde und keine Songs wie „Sex is on...>>>
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Schubladen
sind was Tolles! Jeder Archivar würde sofort zustimmen: Da gehört Rock rein,
dort stopft man HipHop hin. Und so weiter und so fort. Nervend allein die
Belegstücke ohne klare Zugehörigkeit. Das beschäftigt das Hirn! Genau dergestalt
verhält es sich mit „Das Pack" aus der schönen Hansestadt: Oberbegriff: Rock!
Klar soweit. Doch was ist mit den HipHop-Anleihen? Was mit den...>>>
Schon oft haben wir Euch
finn.s aktuelles Album
"I Wish I Was
Someone Else" empfohlen, das letzte, das
Patrick
Zimmer unter diesem Namen
veröffentlichen wird.
Heute lassen wir einmal andere zu Wort kommen. Anlass dafür ist die Möglichkeit, sich demnächst persönlich von dem Menschen zu verabschieden, der uns als finn. mit stets feinfühliger Musik beschenkte und damit sicherlich auch nicht aufhören wird, auch,...>>>
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Manchmal hat man ein bisschen Angst, Konzerte seiner alten Helden zu besuchen.
Schließlich ist keiner scharf darauf, das Idol aus Jugendtagen dabei zu
beobachten, wie
es straight outta the Sauerstoffzelt auf die Bühne tattert und sich insgeheim
einen Rollator wünscht. Hier jedoch sind alle Sorgen unberechtigt: Monster
Magnet rocken noch immer wie 1989, und
ehrlich gesagt sah Sänger Dave Wyndorf aufgrund eines...>>>
Wenn einer
mit 51 Jahren sein erstes Album veröffentlicht, ist das eher ungewöhnlich. Noch
ungewöhnlicher ist es, wenn dieser Musiker eigentlich ein
oscarprämierter Schauspieler („Mystic River") und Regisseur („Dead Man
Walking") ist und nur selten als
Sänger in Erscheinung getreten ist.
Tatsächlich konnte man Tim Robbins schon einmal als rechtskonservativen Folk-Sänger und Senatskandidat Bob Roberts im gleichnamigen sozialsatirischen Film erleben...>>>
weiter lesen...Schreibt eure lustigen, spannenden, Gänsehaut erzeugenden oder auch mal nicht so gelungenen Konzert-Erlebnisse in den Genres Post-Punk, -Rock, Doom, Metal, Instrumental, Noise, Avantgarde und Artverwandtem als Konzert-Bericht. Ebenfalls freuen wir uns immer über die neuesten Album-Reviews eurer persönlichen Favoriten in den genannten Stilarten. Werdet ein Teil des Profilneurotiker-Teams und lasst uns und Andere an euren Erlebnissen und Eindrücken teilhaben! Ab und an besteht auch die Möglichkeit mit verschiedensten Musikern und Bands ein persönliches Interview zu führen. Weiteren Vorschlägen in Form von konstruktiver Kritik oder Vorschlägen gegenüber sind wir natürlich auch immer aufgeschlossen.
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