Danko Jones ist die ehrlichste Band der Welt. Man muss nicht einmal die Musik
gehört haben um zu wissen, wie groß die Auftritte der Kanadier sind. Der Name und
die Albumtitel sagen schon alles.
Danko Jones ist der Leadsänger, Gitarrist, Texter, Bühnenzüngler, Sexprotz und Ironist, und folgerichtig heißt die Band auch so. Die erste Platte "My Love Is Bold" sagt alles über die Dreistigkeit der Lyrics. "I'm Alive And On Fire"steht für die unglaubliche Bühnenpräsenz des Gitarre-Bass-Schlagzeug-Trios und den Brand, den sie allabendlich entzünden. "Born A Lion" charakteriert Herrn Danko perfekt. "We Sweat Blood" ist genau das, was sie tun wenn sie auf der Bühne ihre Instrumente bearbeiten: So reinhauen, bis den Musiker die Finger und den Zuhörern die Ohren bluten. „Sleep Is the Enemy" passt zu den hardest working men im Rockbiz, denen die Zeit davonläuft, wenn sie schlafen, weil man in der Zeit nicht rocken kann, und die erst einmal jahrelang tourten, keinen Ton auf Platte veröffentlichten und sich einen feuchten Kehricht um Marktmechanismen kümmerte. „Never Too Loud" erklärt sich von selbst, und „Below the Belt", so der Titel des aktuellen Albums, das diesen Freitag auf den Markt kommt, unter die Gürtellinie also zielt eigentlich jeder Track von Darko Jones. Noch Fragen?
Ja, Danko Jones ist die Band, die gnadenlose Riffs beherrscht wie seit AC/DCs Frühwerk niemand mehr. Ja, Herr Jones changiert immer zwischen Ironie und Muckertum, zwischen echtem Hardrock-Machismo und coolem Overstatement, zwischen brünstiger Jungsfantasie und echtem Sex. Wer das alles genau wissen will, kann es nachlesen, schließlich schreibt er eine Kolumne im Fachblatt Rock Hard, kleine ironische Texte über das Leben als umschwärmter Rockstar und Fan von Rockmusik.
Aber am besten ist es, man hört und sieht einfach zu, wenn Danko Jones auf der Bühne steht, sein neues Album präsentiert, die Musik kracht, der Frontmann mit leichtem Züngeln noch leichter bekleidete Mädchen anmacht und gleichzeitig mit einem Augenzwinkern signalisiert: Wenn Ihr so geil sein wollt wie ich, müsst Ihr auch so klug sein wie ich und zwischen ernst meinen und ernst machen unterscheiden.
Tourdaten:
16.10. - Postbahnhof, Berlin
17.10. - Docks, Hamburg
19.10. - Backstage Werk, München
20.10. - Hirsch, Nürnberg
22.10. - Club Vaudeville, Lindau
29.10. - Batschkapp, Frankfurt
09.11. - Garage, Saarbrücken
10.11. - Live Music Hall, Köln
Die Band Of Horses wird ihrem Namen inzwischen gerecht. Lange Zeit war das
Geschöpf aus Seattle eigentlich ein Soloprojekt Ben Bridwells, der mit wechselnden Musikern zeitlos
schöne Songs aufnahm. Mit dem dritten Album „Infinite Arms" hat sich das zum
Guten gewendet. Die Musiker gehen nicht mehr durch
die Drehtür rein und raus, wie Mastermind Bridwell das einmal ausdrückte.
Creighton Barrett am...>>>
Tusq verfahren auf von Hektik oder
Aufgeregtheit vermeidende Art und Weise, ohne dass es ihren Liedern ansatzweise
an Druck mangeln würde. Geschult an Lieblingsbands wie Soundtrack Of Our Lives
oder Motorpsycho in ihren poppigen Phasen (man mag da auch weiter zurückdenken
an Chameleons o.ä.) servieren die Hamburger/Berliner sachte ins hymnenhafte
greifende Melancholiewunder, die ihre Einwandfreiheit aus der Kompetenz und nie
geschwundenen Musikbegeisterung der...>>>
Nach dreimonatiger Kreativpause haben sich autopilot doch wieder
überreden lassen nochmal Live und in Farbe aufzutreten. Und das dann
tatsächlich auch noch in Düsseldorf, der Gig zusammen mit Karacho im
Spektakulum wurde ja mittlerweile zum zweiten Mal abgesagt!
Ja, die Jungs von The Plot & Dirty Sanchez feiern ihre Release-Party und haben autopilot eingeladen mitzuspielen und -zu feiern, da konnten autopilot dann nicht...>>>
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Als im Jahr 2006 die Arctic Monkeys den wichtigen britischen Mercury Prize
gewonnen - und nicht der ebenso nominierte Richard Hawley - trat
Monkeys-Frontmann Alex Turner zur
Dankesrede ans Mikro und sagte:
„Bitte alarmiert den Notruf. Richard Hawley wurde beraubt!"
Es waren freundliche, aber durchaus angebrachte Worte des jungen Indierockers, mit denen er sich vor einem Mann verneigte, der bereits vor langer Zeit...>>>
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Die Kings Of
Psychobilly sind zurück in Düsseldorf !
The Meteors aus England. Psychobilly? Wie will man diesen Sound beschreiben? Elvis und Motörhead zeugen ein Kind, es heisst Psychobilly und die Ramones sind Patenonkel. Rockabilly auf Speed sozusagen. Kontrabass-Sound, vorangetrieben von der Aggression des Punks.
Wer in der Musikgeschichte etwas bewegen will, braucht oftmals das Glück, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein....>>>
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Ab nächster Woche werden Seabear ihre Tour beginnen, die Festivals
sowie Clubshows umfasst.
Wer die Band bereits kennt, wird sich darauf freuen, wem der Name nichts sagen sollte, der oder die kann sich die wunderbare Single „Lion Face Boy", auch vertreten auf dem aktuellen Album „We Build A Fire", unter der folgenden Adresse herunterladen
http://www.morrmusic.com/artist/Seabear/fdl/h47r8i2
Erschienen ist es auf dem wirklich einzigartigen...>>>
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Am
Ende wird alles gut. Das ist immer so, und das ist auch bei Madsen so. Dabei war
schon im Frühjahr alles fertig und in den Startlöchern: Das Album „Labyrinth"
war abgemischt, das Video zur Single war so gut wie
abgedreht, die Tourdaten standen.
Doch beim Videodreh zu „Lass die Liebe regieren" stürzte Sänger Sebastian Madsen aus
fünf Metern Höhe ab und brach...>>>
2004 begannen die beiden Sänger Matthew und Sarah
gemeinsam Songs zu schreiben und spielten erste Gigs. Kurze Zeit später wurden
Amina und Tom mit ins Boot geholt und Scanners wurden zu
einem Quartett aufgestockt. Ihr Debüt „Violence Is Golden" erschien 2006
beim US Label Dim Mak Records. Touren durch Großbritannien, Europa und
Nordamerika folgten.
Ihr Sound ist ein Mix...>>>
Schreibt eure lustigen, spannenden, Gänsehaut erzeugenden oder auch mal nicht so gelungenen Konzert-Erlebnisse in den Genres Post-Punk, -Rock, Doom, Metal, Instrumental, Noise, Avantgarde und Artverwandtem als Konzert-Bericht. Ebenfalls freuen wir uns immer über die neuesten Album-Reviews eurer persönlichen Favoriten in den genannten Stilarten. Werdet ein Teil des Profilneurotiker-Teams und lasst uns und Andere an euren Erlebnissen und Eindrücken teilhaben! Ab und an besteht auch die Möglichkeit mit verschiedensten Musikern und Bands ein persönliches Interview zu führen. Weiteren Vorschlägen in Form von konstruktiver Kritik oder Vorschlägen gegenüber sind wir natürlich auch immer aufgeschlossen.
Falls Du Interesse daran hast in einem kleinen lockeren Team mitzuwirken, dann keine Scheu, melde Dich einfach über unser Kontaktformular! Wir suchen keine Profis, es reicht wenn Du in ambitionierter Weise Lust am Schreiben verspürst!
Wie ihr wisst haben wir auf unserer Webseite auch eine Rubrik für Album-Besprechungen aus den verschiedensten Genres. Sendet uns bitte keine Alben zur Bemusterung für ein Review auf unserer Webseite ohne vorherige Absprache zu! Wir sind ein ganz kleines Team und können nicht jeder Zusendung gerecht werden. Da wir auch niemanden enttäuschen wollen ist es für beide Seiten das Beste im Vorfeld eine kurze Mail an uns zu richten, wir werden in jedem Fall auf Eure Anfrage reagieren!
