Zuerst trifft dich das
Schlagzeug voll aufs Zwerchfell, dann fingerpickt Meric Long seine Akkorde und
lässt sie über Logan Kroebers Schläge rollen. Immer voran, immer in Bewegung, immer in
Entwicklung: Das zeichnet The Dodos aus, seit sich das Duo 2005
zusammengeschlossen hat. Doch auf der vierten gemeinsamen Platte „No Color", die im März erschien,
heben die beiden ihre Musik auf ein neues Niveau. Das liegt an vielen
Änderungen, die The Dodos vorgenommen haben.
Zunächst einmal arbeiteten sie für das Album wieder mit ihrem alten Produzenten John Askew zusammen, der schon für den Sound von „Beware of the Maniacs" und „Visiter" verantwortlich zeichnete und als alter Freund des Hauses quasi als drittes Bandmitglied ehrenhalber integriert wurde. Er erwies sich als kritischer Geist, der bald das Vibraphon aus den Stücken verbannte, weil er durch diesen Glanz die Ursprünge der Musik nicht mehr hörte: Zurück zum fiebrigen Folk des Anfangs, hieß die Devise. Das funktioniert überraschend gut.
The Dodos wirken auf einmal viel nackter, offener, verletzlicher, aber auch viel konzentrierter als auf ihrem letzten Album „Time To Die". Zu diesem Eindruck trägt auch die elektrische Gitarre bei, die Meric Long auspackt und die dafür sorgt, dass er sich viel mehr auf sein präzises Spiel konzentriert und weniger dem fließenden Sound seiner akustischen hingibt.
Das hat dem Klang und der Idee von The Dodos gut getan. Wieder einmal haben sich die Kalifornier neu erfunden.
The Dodos - Konzerttermine
07.05.2011 München, 59:1
09.05.2011 Berlin, Magnet
10.05.2011 Hamburg, Prinzenbar
11.05.2011 Köln, Blue Shell
Die Warm Up Shows des Juicy Beats Festivals haben längst ihren festen
Platz im Vorsommerprogramm des FZW. Am Freitag 10.06. ab 19 Uhr bieten
gleich drei Bands einen saftigen Vorgeschmack auf die Festival Saison:
Battles aus New York, Thank You aus Baltimore und Pattrns aus Köln stehen gleichermaßen für avantgardistische Exkursionen zwischen Electronic-Beats, Post Punk, instrumentalem Rock und grenzüberschreitendem Freestyle-Soundclash.
Für...>>>
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Tahiti 80 sind sich
auf ihrem neuen Album „The Past, The Present & The Possible" absolut treu
geblieben und berühren einen auch nach 15 Jahren immer noch mit wundervollen
Songs, die unter die Haut gehen. Und dabei verfolgt die neue Platte den wohl
radikalsten Ansatz der Bandgeschichte.
Der Versuch einer künstlerischen Wiedergeburt ist mehr als offensichtlich. Sämtliche Genre-Grenzen wurden überschritten, musikalische Regeln...>>>
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Fat Freddys Drop sind die besten Esser der neuseeländischen Musikgeschichte.
Ehrlich. Mindestens so wichtig, wie kollektiv unglaublich gute und
zurückgelehnte Musik zu machen, ist es für die Truppe aus der Hauptstadt
Wellington, zusammen die Mahlzeiten einzunehmen. DJ Fitchie drückt das so aus:
„Wenn man gemeinsam isst, bleibt man im Leben auch zusammen." Darum kann es auch
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Wenn einer mit 51 Jahren sein erstes
Album veröffentlicht, ist das eher ungewöhnlich. Noch ungewöhnlicher ist es,
wenn dieser Musiker eigentlich ein oscarprämierter Schauspieler („Mystic River")
und Regisseur („Dead Man
Walking") ist und nur selten als
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Tatsächlich konnte man Tim Robbins schon einmal als rechtskonservativen Folk-Sänger und Senatskandidat Bob Roberts im gleichnamigen sozialsatirischen Film erleben - von...>>>
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Vergangenen Freitag haben wir das Konzert der 65daysofstatic im Dortmunder FZW besucht. Als Support gab es die englischen Brachial-Noise-Kapelle Kong von Brew Records zu erleben, die wahrlich keine leichte Kost gewesen sind, Doch lest selbst:
Konzert-Review - 65daysofstatic und Kong
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Ihre gesamte subversive Dynamik kann
Popmusik (falls grundsätzlich erwünscht) in der Regel nur dann entfalten, wenn
die potenziell umstürzlerischen Botschaften und finsteren Geschichten in einer
zuckersüßen Verpackung verabreicht werden.
Dies gilt insbesondere für das Duo Cults. Rein oberfläch betrachtet könnte man die Musik der beiden bisweilen als fast schon ungesund süß empfinden. Gar zu prachtvoll und catchy sind die Melodien, mit denen das...>>>
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Wenn Johannes Gammelby nachts um 2.00 Uhr
plötzlich von der Inspiration gepackt wird und versucht, eine seiner
eindringlichen Gesangslinie festzuhalten, horchen die Nachbarn auf. Selten war
ein Mensch so aktiv, so getrieben, und das einzig unter dem Einfluss von Kaffee.
Die erste Single "Oh, The Irony" wurde inmitten eines einmonatigen Hungerexperiments geschrieben, während dessen das Frühstück bis zum Abendbrot reichen musste. Johannes...>>>
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Darwin Deez komponiert und spielt all seine Stücke auf
seiner viersaitigen elektrischen Gitarre mit ganz spezieller Stimmung. Mit elf
Jahren bekam er von seinen Eltern -
nebenbei Anhänger von Meher Baba (Ihr erinnert Euch, „Don't worry, be happy", Avatar, das Schweigen?
Wenn nicht, schlagt es unbedingt
nach!) - seine erste Gitarre geschenkt, mit 16 folgte ein Schlagzeug.
Dazwischen kam er über Nirvana zu...>>>
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