Manche Geschichten verlieren
sich in der Vergangenheit. So auch die der Jolly Boys. Sie beginnt irgendwo in
den 40er Jahren des vergangenen Jahrhunderts in Port Antonio auf Jamaika, als sich erstmals eine Band dieses
Namens in den Hotels eine Reputation erspielte. Mento hieß und heißt diese
Volksmusik, dem Vorläufer von Reggae, Ragga und
Ska, die originale Unterhaltungsmusik also, die neben dem Blues einen guten
Teil der Basis unserer Popularmusik
bildet. Und die Jolly Boys sind immer noch
dabei.
In den 50ern spielten sie auf den Partys von Errol Flynn und tauchten immer auf, wenn das Rat Pack auf die Insel kam. In den 60ern und 70ern gab es dann gleich zwei Kapellen dieses Namens, als sich einige Mitglieder in Maine niederließen - was auch immer sie dazu bewog, die Kälte zu suchen -, während andere in ihrer Heimat blieben. Kurz, das Ganze ist ein wenig unübersichtlich, in der Erinnerung der deutlich alten Herren vermischen sich die Geschichten auch schon einmal. Was geblieben ist, ist die Musik:
Mento, selbst schon eine Mischung aus verschiedenen Stilen wie europäischen Tänzen, afro-jamaikanischer Tradition, kubanischer Rumba, wird auf besonderen Instrumenten gespielt wie zum Beispiel dem Banjo, das nicht wie ein Bluegrass-Banjo klingt, oder der Rumba Box, einem gezupften Sitzklavierbass. Wer sich darunter nichts vorstellen kann, schaue sich das Instrument im Video der Jolly Boys auf ihrer Website an - der Amy-Winehouse-Hit „Rehab" in einer so was von entspannten Version. Was auch für die anderen Titel ihrer neuen Platte „Great Expectations" gilt: Von „Blue Monday" über „Riders On The Storm", „You Can't Always Get What You Want", „Golden Brown", „Ring Of Fire" bis hin zu „I Fought The Law" zieht sich der Bogen der Coverversionen, mit denen The Jolly Boys nach 60 Jahren endlich und hoffentlich überall bekannt werden.
Live, da kann man sich trotz des neuen Albums sicher sein, wird die Geschmeidigkeit der Herren auch in weithin unbekanntes jamaikanisches Terrain führen. Es wird Zeit, etwas Altes ganz neu zu entdecken und Legenden endlich den Applaus zu geben, den sie verdienen.
The Jolly Boys - Livetermine
02.12.2010 - München, Ampere
04.12.2010 - Berlin, Frannz Club
05.12.2010 - Frankfurt, Brotfabrik
08.12.2010 - Hamburg, Knust
http://ww.myspace.com/wearejollyboys
13&God
wurden 2004
unter abenteuerlichen Umständen durch Mitglieder der Bands
Themselves und
The
Notwist gegründet. Der
Legende nach erblickte das Projekt auf einem Highway nahe der kanadischen Grenze
das Licht der Welt, ein brennender Laptop und ein ausgestopfter Fuchs spielten
dabei eine zentrale Rolle.
Die transkontinentale Supergroup verbindet Neugierde, Offenheit und Können. The Notwists Sound ist unverkennbar - die Blaupause für experimentellen Indiepop....>>>
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Wer Dark Dark Dark im Sommer live sehen will, muss die Katze nicht im Sack
kaufen: Bereits Ende Mai kommt die Band aus Minneapolis mit Low auf Tour. Wer also Tickets für die
Indie-Rocker in der Tasche hat, bekommt schon einen kleinen Vorgeschmack auf
Dark Dark Dark. Ein kleinen!
Denn was dieses Quintett live draufhat, erschließt sich erst in einem ihrer...>>>
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Das
dänische Künstlerkollektiv Veto bringt eine neue Platte heraus. Warum Kollektiv
trotz fester Besetzung? Weil die Band aus Aarhus sehr
demokratisch funktioniert, alle Entscheidungen gemeinsam trifft und sich von
niemandem (und in diesem Fall wirklich niemandem) reinreden lässt.
Und Künstler? Nun ja, man höre sich einfach das dritte Studioalbum „Everything is Amplified" an, dann weiß man Bescheid. Denn hier werden unterschiedliche musikalische Stränge...>>>
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Das wohl außergewöhnlichste Duo
2011, THE FREUDIAN SLIP aus
Dänemark, kommen um auch deutsche Fans in den Bann ihres Könnens zu
ziehen.
Gleich mit im Gepäck ihr Debütalbum „Positive/Negative", welches am 29.04.11 via BMM / Rough Trade erscheinen wird.
Die Alternative/Rock Combo wird einen Tag vor Release den Sage Club in Berlin rocken.
Hier schon mal einen Vorgeschmack:
Song „1-2-3":
http://www.youtube.com/watch?v=B4OhUHFrcHI
Song...>>>
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Im Café Steinbruch in Duisburg gastierten am vergangenen Donnerstag die beiden Bands Herrenmagazin (Hamburg) und Kippen (Bielefeld Braunschweig). Eine Fotogalerie des Konezrtes könnt ihr hier sehen:
Konzert Galerie - Herrenmagazin und Kippen
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"Wenn man so will, sind wir ein
klassisches Indielabel", sagt Herbert
Grönemeyer über seine Plattenfirma Grönland Records, „So lange das Label in sich
geschlossen funktioniert und mit allen Künstlern in sich stimmig ist, dann ist
da keine Frage des Geldes. Und wenn man es schafft, fünf oder
sechs Künstler auf dem Label zu haben, dann ist das schon ein großes Glück, eine
kleine...>>>
Als Karnivool die außeraustralischen Bühnen
betrat, war sofort allen klar: Da kommt etwas auf uns zu, etwas Großes, etwas
fantastisches, ein einzigartiger Sound, etwas, das wirklich heavy ist. Das war 2005, und Karnivool hatten
gerade ihr erstes internationales Album "Themata" veröffentlicht.
Die Rockwelt fragte sich, was das wohl sei, dieser virtuose Rock zwischen Bombast und Experiment, der sich in kein Schema pressen ließ,...>>>
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Eine Tanz-Lesung in der Kaue der Zeche Carl mit Kommando Elektrolyrik.
Einer zahlt und zwei dürfen rein für nur 5 EUR an der Abendkasse. Die Zeche Carl freut sich über jeden Besucher, der Lust auf eine Partylesung der Extraklasse hat.
"Kommando Elektrolyrik" ist ein Projekt der Autoren von Kommando Schreibmaschine zusammen mit dem Musiker Lukas Schlaffke und prägt aktuell eine neue...>>>
weiter lesen...Schreibt eure lustigen, spannenden, Gänsehaut erzeugenden oder auch mal nicht so gelungenen Konzert-Erlebnisse in den Genres Post-Punk, -Rock, Doom, Metal, Instrumental, Noise, Avantgarde und Artverwandtem als Konzert-Bericht. Ebenfalls freuen wir uns immer über die neuesten Album-Reviews eurer persönlichen Favoriten in den genannten Stilarten. Werdet ein Teil des Profilneurotiker-Teams und lasst uns und Andere an euren Erlebnissen und Eindrücken teilhaben! Ab und an besteht auch die Möglichkeit mit verschiedensten Musikern und Bands ein persönliches Interview zu führen. Weiteren Vorschlägen in Form von konstruktiver Kritik oder Vorschlägen gegenüber sind wir natürlich auch immer aufgeschlossen.
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