Vergangenen Spätherbst verschlug es
Tim Kasher den Winter über nach Norden in ein kleines verschneites
Städtchen in Montana, Whitefish. Dort im Tal am Fuße des Big Mountain
und in nächster Nähe zum Glacier National Park machte er sich daran, sein erstes
Soloalbum zu schreiben und aufzunehmen, The Game Of
Monogamy. Nach fast einem Jahr des Tourens
mit CURSIVE und das sonnige Los
Angeles hinter sich lassend war es genau die Ruhe und Abgeschiedenheit, die es
ihm ermöglichte, eines, wenn nicht sogar das
eindrucksvollste Werk seiner an
Höhepunkten doch bereits so reichen Karriere
einzuspielen.
Der klassisch anmutende Opener und das Schlussstück beginnen mit einem beunruhigenden Refrain, behutsam gezupften Noten auf einer Harfe. Sie geben den Ton an für The Game Of Monogamy. Das Album, dessen düsterer Orchesterpop, die szenischen Arrangements und die opulente Instrumentierung beschwören eine Atmosphäre herauf, erinnernd an das Amerika der 50er Jahre vor der sexuellen Revolution, bereiten den Weg für ein Dilemma das durch und durch modern bleibt. Der Protagonist durchlebt dabei eine weite Bandbreite von zutiefst menschlichen Gefühlen, die sich drehen um Beziehungen in einer biederen Gesellschaft. Nenn es die Filmmusik für unsere kollektive sexuelle Misere: Expression wird im Namen der Romantik routinemäßig zu Repression. Kashers Vision ist dabei so scharf wie eh und je, ehrlich ohne sich rechtfertigen zu müssen, unerschrocken und selbstreflektierend.
Aufgenommen im Januar im SnowGhost Music sowie in seiner Mietwohnung in Whitefish ist The Game Of Monogamy das erste Album, was Tim Kasher unter seinem eigenen Namen geschrieben, aufgenommen und produziert hat. Er wagte den Schritt in die Unabhängigkeit, schrieb alle Stücke im Alleingang. Das Ergebnis ist vielleicht arrangierter als man es von seinen vergangenen Veröffentlichungen kennt. Das Album zollt seinem künstlerischen Drang und seiner kreativen Freiheit Tribut, macht es doch weder Anleihen bei noch drängt sich der Vergleich auf zu seinen zwei Bands CURSIVE und THE GOOD LIFE. Alle unterliegen seiner einzigartigen Sprach- und Schreibperspektive. Kasher verpflichtete Patrick Newbery (Trompete/Keyboard für CURSIVE; auch bei LACONA und HEAD OF FEMUR), um bei den Arrangements und der Produktion zu helfen. Und auf dem Album zu spielen. MINUS THE BEARs Erin Tate und CURSIVEs Matt Maginn übernahmen Drums und Bass. Mitglieder des Glacier National Symphony wurden für die klassischen Instrumente angeheuert. Streicher, Harfe, Oboe, Querflöte und Posaune.
Gefeiert für sein literarisches, lyrisches und thematisches Songwriting wurden Kashers Alben mit CURSIVE und THE GOOD LIFE von der Presse mit viel Lob bedacht, darunter vom amerikanischen Rolling Stone, Esquire, The New York Times, Alternative Press, Spin und Entertainment Weekly um nur einige zu nennen. Letztes Jahr im März gab er mit CURSIVE sein Fernseh-Network Debüt bei der Late Show with David Letterman, sie führten „From the Hips" auf von Mama I'm Swollen. Kasher ist eine gefeierte Kraft in der Musik und das für den größeren Teil der vergangenen zwei Jahrzehnte. Mit seinen Bands hat er seit 1997 insgesamt neun Alben veröffentlicht.
TIM KASHER & his
band
with special guests
MEXICAN ELVIS
03.02. Frankfurt,
Brotfabrik
04.02. A-
Ebensee, Kino
05.02.
Geislingen, Rätschenmühle
06.02. München,
Feierwerk
07.02. CH-
Zürich, El Lokal
08.02. Karlsruhe,
Jubez
09.02. Köln,
Gloria w/ IRON & WINE
10.02. Hamburg,
Kampnagel
15.02.
Berlin,
Privatclub
16.02.
Leipzig,
Nato
Die
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Start der Tour ist der 06.05.11 und geht über Niederlande, Belgien, Deutschland, Tschechien, und Polen.
Hier alle Dates der Tour:
PRO-PAIN - TENSIDE
EUROPEAN TOUR 2011
06.05.2011 MIDDELBURG (NL) De
Spot
07.05.2011 TORHOUT (BE) Club de B
08.05.2011 LEIDEN (NL)
LVC
10.05.2011 HAMBURG (D) Logo...>>>
Die
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Bereits im April raubten Trash Talk mit ihrer grenzenlos energiegeladenen Show dem deutschen Publikum den Atem. Nun sind sie im November für vier Konzerte zurück.
Die 2005 gegründete Band brachte im Mai nach etlichen EPs, ihr zweites Album „Eyes & Nines" heraus. Darauf zu hören ist kein geringerer als Gastsänger Greg Hetson...>>>
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Mit einer Mischung aus den komplexen Rhythmen und der technischen Präzision des
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Gegründet im Jahre 2004 von Gitarrist und Leadsongwriter Misha a.k.a. Bulb Mansoor, scheinen sich die Amerikaner an einem nicht enden wollenden Strom der Inspiration...>>>
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JIMMY EAT WORLD - nach großartiger Tour im November kommt die Band für eine
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Nach der Erfolgstour im November letzten Jahres kommt eine der besten
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Die Show der Bloodhound Gang am 11.03. ist
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Ein
bißchen von Allem und davon nur das Beste - der Ausnahmekünstler kommt auf
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Theophilus London, der sowohl als introvertiert, aber auch als großes Genie in seinen Kreisen bekannt ist, heißt mit bürgerlichem Namen Theophilus London II (er wurde nach seinem Großvater benannt) und stammt aus dem bekannten New Yorker Stadtteil Brooklyn. Und hier ist er nicht nur mit seinem...>>>
weiter lesen...Schreibt eure lustigen, spannenden, Gänsehaut erzeugenden oder auch mal nicht so gelungenen Konzert-Erlebnisse in den Genres Post-Punk, -Rock, Doom, Metal, Instrumental, Noise, Avantgarde und Artverwandtem als Konzert-Bericht. Ebenfalls freuen wir uns immer über die neuesten Album-Reviews eurer persönlichen Favoriten in den genannten Stilarten. Werdet ein Teil des Profilneurotiker-Teams und lasst uns und Andere an euren Erlebnissen und Eindrücken teilhaben! Ab und an besteht auch die Möglichkeit mit verschiedensten Musikern und Bands ein persönliches Interview zu führen. Weiteren Vorschlägen in Form von konstruktiver Kritik oder Vorschlägen gegenüber sind wir natürlich auch immer aufgeschlossen.
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