Der Hit-Sänger/-Pianist Gilbert O’Sullivan („Get
Down“) beweist sich abermals auf einem neuen Studioalbum als Komponist
und Interpret von qualitativ hochwertigen Songs.
„Alone Again (Naturally)”. „Matrimony”. “Ooh-Wakka-Doo-Wakka-Day”.
„Clair”. „Get Down”. „Ooh Baby”. „Why, Oh Why, Oh Why“. „What’s In A
Kiss”. Mit diesen bis heute im Radio regelmäßig gespielten Liedern war
er Stammgast in den Hitparaden: Gilbert O’Sullivan.
Auf dem neuen Album präsentiert er vierzehn Eigenkompositionen zwischen
Pop, Rock, Country und Klassik. Sie zeichnen sich durch die für ihn
typischen, eingängigen (Klavier-)Melodien inklusive seiner markanten
Stimme aus – bisweilen ähnlich der von Paul McCartney oder Randy Newman.
Facettenreicher musikalischer Spaziergang durch „Gilbertville“.
Am 25.02. erscheint eine neue CD des Bewunderers von The Beatles und
Buddy Holly. Sie heißt „Gilbertville“ (Hypertension Music/Soulfood Music
Distribution). Die Idee zu diesem Titel lieferte ihm ein in Iowa/USA
entstandenes Foto zweier Wegweiser. Der Eine zeigte nach Raymond, der
Andere Richtung Gilbertville – ein kurioser Zufall, da der auf der
Kanalinsel Jersey lebende Ire mit bürgerlichem Namen Raymond Edward
O'Sullivan heißt. Auf dem Album präsentiert er in 51 Minuten vierzehn
Eigenkompositionen zwischen Pop, Rock, Country und Klassik. Sie zeichnen
sich durch die für ihn typischen, eingängigen (Klavier-)Melodien
inklusive seiner markanten Stimme aus – bisweilen ähnlich der von Paul
McCartney oder Randy Newman.
Gilbert O’Sullivan, der aufgrund seiner alten Chartserfolge meist in die
Kategorie „leichte Oldiekost“ eingeordnet wird und dem im Gegensatz zu
Neil Diamond oder Billy Joel bis heute künstlerische Anerkennung versagt
geblieben ist, erfuhr nur einmal die Würdigung durch einen
international renommierten Kollegen: Kult-Ikone Morrissey (Ex-The
Smiths) hat 2002 bei zwei Konzerten in Dublin dessen Oldie „Nothing
Rhymed“ gecovert! Mit „Gilbertville“ will O’Sullivan nun eindrücklich
unter Beweis stellen, dass seine aktuellen Songs mehr Substanz besitzen
als das, was ihm als Künstler aufgrund seiner Hit-Vergangenheit
nachgesagt wird.
„Mir ist es ein Anliegen, mich als Musiker wieder in’s Gespräch zu
bringen“, offenbarte O’Sullivan im Gespräch mit der irischen
Wochenzeitung The Munster-Express. „Das klingt vielleicht etwas seltsam
für einen 63-jährigen, der seit 50 Jahren komponiert. Aber ich habe einfach das Gefühl, dass ich es tun muss!“ Deshalb geht
der Mann mit der bis heute voluminösen Frisur, welcher außer Klavier
noch Schlagzeug spielt, sein Vorhaben sehr diszipliniert an: acht
Stunden täglich, fünf Tage die Woche, neun Monate im Jahr – und immer
ohne sich von aktuellen Strömungen in der Musik beeinflussen zu lassen.
„Trends berühren mich nicht, sie kommen und gehen“, gestand er gegenüber
The Sunday Times. „Solange ich gute Songs schreibe, bin ich glücklich.“
Unter diesem Aspekt bringt Gilbert O’Sullivan nach vier Jahren Pause
nun sein 17. Album heraus – wieder ausschließlich mit eigenen Werken.
„Ich wollte schon immer nur Lieder aus meiner Feder singen“, offenbarte
er dem Munster-Express. „Coverversionen kommen nicht auf meine CD, denn
das sind Werke eines fremden Menschen.“
Mit nicht mehr als zehn bis vierzehn Stücken, „an denen ich sehr
konzentriert gearbeitet habe“, geht er in’s Studio. Grundlage bilden
stets Melodien – „sie altern im Gegensatz zu den Texten nicht“ – dann
folgt die Song-Lyrik. Über die Entstehung und Bedeutung der Texte möchte
der Autor jedoch nicht gerne reden, „denn dann ist das Geheimnisvolle
weg, das einen Künstler immer umgeben sollte“. Sobald Musik und Wörter
schließlich harmonieren, wird das Ganze im eigenen
42-Spur-Digitalstudio als Demo („immer noch auf Kassette!“) aufgenommen.
„Wenn ich meinen Arbeitstag beendet habe, mache ich mich nach Hause
auf, trinke dort eine Tasse Tee und führe anschließend unseren Hund
Gassi.“ Das unterscheidet ihn nicht von Otto Normalverbraucher. „Genau
diese Beschreibung trifft auf mich zu. Privat bin ich ein sehr
introvertierter, eher schüchterner Mensch.“
Eine ganz andere Facette zeigt Gilbert O’Sullivan in seiner Profession –
„als Entertainer, der unterhalten will“. Als Mittel zum Zweck dienen
ihm seine Lieder, denn „Musikmachen ist in all seinen Facetten
großartig!“
Gilbert O‘Sullivan - Gilbertville Tour 2011
13.03. Aurich - Stadthalle
15.03. Bochum - RuhrCongress - Kongress Saal
Mit Pop Wunder zu wirken, ist leider
aus der Mode gekommen in dieser Zeit, in der Musik immer mehr unter
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