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Interpol - Our Love To Admire
Mit ihrer dritten und heißersehnten Platte “Our love to admire” haben
die New Yorker erneut in die Schatztruhe des Bombast-Rocks und
epochalen Sounds gegriffen. Die stets Anzug tragenden
Post-Punk-Individualisten haben ein unglaublich imposantes und
beeindruckendes Werk erschaffen, das jetzt schon ein Anwärter auf das
beste Album der US-Stars ist.
Schon der sakrale Opener „Pioneer to the falls“ stimmt einen auf ein
erhebendes Album mit den bekannt kryptischen Texten von Paul Banks ein
– dessen Gesang voluminöser und ausgereifter klingt als bei den
Vorgängern. Verstörend und träge wird dieser erste Song von Daniel
Kessler's Gitarre und den Keyboards getragen. Hitpotential hat der
Folgesong „No I In Threesome” – es ist eingängig und bleibt im Ohr. In
die gleiche Richtung gehen auch "The Heinrich Maneuver" und "Mammoth":
sie zaubern ein leichtes Lächeln auf die Lippen.
Gänsehaut pur dagegen beim ruhigen und sehr getragenen „Rest my
chemistry“, das von Paul Banks Gesang lebt. Den krönenden Abschluss
liefert das finale „The Lighthouse“, hier laufen Interpol zu Höchstform
auf . Diese Wave-Symphonie ist ein Meisterwerk, das auch in einigen
Jahren noch Bestand haben wird.
Für die Produktion holte man sich einen der erfahrensten Männer: Rich
Costey, der auch schon Muse, Franz Ferdinand oder Jimmy Eat World zu
einem glatten und perfekten Album verholfen hat. Aufgenommen wurde die
Platte im legendären Electric Ladyland Studio.
Our love to admire bedient sich wie die Vorgänger den schwermütigen und
ernsthaften Themen, integriert aber mit verstärktem Keyboardeinsatz und
flirrenden Gitarren durchaus ein Stück Hoffnung.
Wer Epos liebt, kommt an dieser Platte nicht vorbei.
Tracklist:
1. Pioneer to the falls
2. No I in threesome
3. The scale
4. The Heinrich maneuver
5. Mammoth
6. Pace is the trick
7. All fired up
8. Rest my chemistry
9. Who do you think
10. Wrecking ball
11. The lighthouse
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