VÖ: 19.03.2010
Label: Audiolith Records
Das neue Album der Herren ClickClickDecker (Kevin Hamann) und Der Tante Renate (Norman Kolodiejs) unter dem Namen Bratze ist nun schon seit gut 2 1/2 Wochen am Start, wir folgen nun leicht verpätet mit einer Rezension des neuen Werkes mit dem Titel Korrektur nach Unten (& die Notwendigkeit einer Übersetzung).
Über zwei Jahre hat es gedauert, bis es einen neuen Output von Bratze zu kaufen gibt. Doch die beiden Protagonisten haben ja noch ihre anderen Projekte, um die sie sich zu kümmern haben. Nachdem sich also in der Zwischenzeit die euphorischen Wogen über das Debutalbum Kraft etwas gelegt haben, erschien nun vor kurzer Zeit das neue Album der Beiden. Hier trifft der Elektro-Techno-Mix à la Digitalism von Norman auf die Songwriterqualitäten des Herrn Hamann, natürlich verknüpft mit seinen etwas "anderen" Texten, für die wir ihn so lieben. So deutet auch der Untertiel des Albums zwangsläufig auf die Verschrobenheit und Verschachtelung des lyrischen Outputs dieses Albums. Stets unterlegt mit treibenden Beats, gekonnten Hooklines und dieses Mal vermehrt auch mit Gitarrenriffs, die das ganze "technoide" ein wenig auflockern!
Was weiterhin dazu beiträgt ist die Experimentierlaune, mit der Bratze dieses Mal ans Werk gehen. So gibt es Introsequenzen, Gesangschöre und verzerrte Vocals, was es so auf dem Debut noch nicht zu hören gab. Doch was geblieben ist sind die gewohnt verqueren Textzeilen und die Bratze-Melodien, wie man sie schon kennt. Natürlich aber in neuem Gewand und mit massig Interpretationsspielraum was die Texte angeht. Ansonsten erfinden Bratze mit diesem Release den Elektro-Pop-Punk nicht neu und es bleibt abzuwarten, ob sie hiermit an den Erfolg ihres Debuts anknüpfen können.
Der rein instrumental gehaltene Track Dazu kann man gut klatschen erinnert sehr stark an DAF und stampft ordentlich minimalistisch nach vorne los, in Das einfache Fluten hingegen prangert Kevin die Oberflächlichkeit des 2.0'er-Community-Tums an und fordert den Hörer dazu auf, sich sein Leben zurück zu holen. In Ich und die Geister überraschen Bratze mit einem Metal-Riff und den schon erwähnten verzerrten Vocals.
Das neue Album Korrektur nach unten von Bratze wird also sicher wieder die Tanzwütigen unter den Indie-Diskobesuchern auf Trab halten, hier gibt es Singer/Songwriter-Rave und poppige Melodien en masse zu hören, schön knarzig für den Club!
Tracklist:
1. Die auswendigen Muster
2. Menschen im Minus
3. Ohne das ist es nur noch laut
4. Ich und die Geister
5. Trapez
6. Mnchn, Schon wieder dunkel
7. Dazu kann man gut klatschen
8. Pelikan
9. Das einfache Fluten
10. Molfsee
VÖ: 30.07.2010
Label: Laser Laser /
Rough Trade
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VÖ: 15.09.2006
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Diskomafia Records is proud to
announce Kandel’s “Familie Schroffenstein” EP, which tells the story of a
weird family vacation full of surprises. The EP features 4 distinct dancefloor
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VÖ: 14.05.2010
Label: ohne Vertrag
The Black Light Departure stammen aus Oberhausen und bringen in Kürze nach der bereits im letzten Jahr erschienenen The Black Light EP nun ihre zweite Veröffentlichung mit dem Titel And You May Never Fall Asleep Again heraus. Die Vier haben sich Mitte 2008 gefunden und spielten seitdem mehrere Konzerte, unter anderem als Support für The...>>>
VÖ: 12.03.2010
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VÖ: 15.07.2011
Label: Hydra Head Records
Genre: Metalcore / Prog-Rock
Autor: Michael Lewerenz
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