VÖ: 27.05.2011
Label: Frontiers Records
Genre: Melodic Rock
Autor: Jörg Edelman
„Ich habe mich in mein eigenes Album verliebt", so Gitarrist und Songwriter Neal Schon. „Das ist mir sehr lange nicht mehr passiert." Schon zählt zu den besten Songwritern der Rockgeschichte und zur Weltspitze der E-Gitarristen.Welthits wie „Don`t Stop Believing" und „Wheel In The Sky" stammen allesamt aus seiner Feder. Im zarten Alter von nur 15 Jahren verließ Schon eigens die High School, um mit Legende Carlos Santana zusammen auf Tour zu gehen. Die musikalische Liaison währte nicht sonderlich lange, gab Neal Schon jedoch den nötigen kreativen Input, um im Jahr 1973 JOURNEY zu gründen.
Von da an soll es für den noch sehr jungen Musiker stetig bergauf gehen, bis JOURNEY 1981 mit ihrem Album „Escape" den ganz großen internationalen Durchbruch feiern. Von da an schreibt die Gruppe eine Geschichte der Superlative. Zahlreiche Top 10-Entries in den US-Billboard Charts, diverse Platz 1-Einstiege in Hitparaden und Millionen verkaufter Alben zieren die Bandhistorie.
In den 80ern löst sich die Formation jedoch aufgrund bandinterner Probleme auf. Neil Schon gründet 1988 mit Sänger John Waite BAD ENGLISH. Ihr größter Hit wurde die Ballade „When I See You Smile", nach zwei Studio und einem Greatest Hits Album waren sie dann aber auch schon wieder Geschichte.
Im Jahre 1996 kommt es zu einer Wiedervereinigung in der klassischen Besetzung Perry, Schon, Cain, Valory und Smith und dem Album Trial By Fire. Erwartungsgemäß kann die Band in der veränderten Musiklandschaft nicht ganz an alte Erfolge anknüpfen, schafft aber den Sprung in die Top Ten der Billboard Charts und kann mit „When You Love A Woman" einen Single-Hit verbuchen. Das Album soll mit einer Tournee promotet werden, doch Perry verletzt sich kurz vor dem Startschuss und ist für Monate außer Gefecht gesetzt. Die restlichen Mitglieder sind mit der Situation unzufrieden und beschließen, ohne Perry weiterzumachen, um weiterhin auf Tournee gehen zu können. Für Perry wird der Sänger Steve Augeri verpflichtet, der sich bereits bei TALL STORYS und TYKETTO einen Namen machte und klingt, als sei er der kleine Bruder seines Vorgängers. Der freiwillig scheidende Schlagzeuger Smith wird durch Deen Castronovo ersetzt, der bereits mit Cain und Schon bei BAD ENGLISH zusammenspielte. Ein erstes Lebenszeichen sendet die Band mit einem Beitrag zum Soundtrack des Films Armageddon.
Im Jahr 2001 folgt dann mit Arrival das erste vollständige Album unter Mitwirkung von Augeri. Erstmals in der Geschichte greifen JOURNEY auf die Hilfe von außenstehenden Songwritern zurück, dennoch vermag es die Band nicht, an die Glanztaten mit Perry heranzureichen. Enttäuscht über die mangelnde Promotion des Albums trennen sich JOURNEY von ihrer Plattenfirma Sony, mit der sie über 25 Jahre zusammengearbeitet hatten. Mit „Red 13" (2002) veröffentlicht die Band
erstmals in Eigenregie und präsentiert fünf neue Songs, die sich nicht sonderlich vom Arrival-Material unterscheiden.
Die Band begibt sich 2005 ins Studio und greift dabei erstmals wieder seit den erfolgreichen Escape/Frontiers-Tagen auf die Hilfe von Produzent Kevin Elson zurück. Dieser verhilft der Band mit dem Album „Generations" wieder zurück zu alten Stärken zu finden, sowohl was das Songmaterial als auch die stilistische Ausrichtung betrifft. Erstmals beteiligen sich auch alle fünf Bandmitglieder am Leadgesang, wobei der Großteil des Materials immer noch von Augeri intoniert wird. Besonders Deen Castronovo überzeugt mit ungeahntem Stimmvermögen und erinnert mit seinen Phrasierungen stark an den ausgeschiedenen Steve Perry.
2006 treten JOURNEY nach über 20 Jahren wieder in Europa auf. Sie spielen unter anderem sehr erfolgreich auf Festivals wie dem Arrow Rock oder auf dem Sweden Rock. Als Sänger fungiert dabei Steve Augeri. Auf der anschließenden US-Tour mit DEF LEPPARD springt Jeff Scott Soto für den an den Stimmbändern erkrankten Augeri ein. Im Dezember wird die endgültige Trennung von Augeri bekannt gegeben. Soto wird zum festen Sänger der Band, 2008 wagt die Band einen weiteren Neustart und verpflichtet mit dem philippinischen Sänger Arnel Pidena einen neuen Frontmann.
Das Ende Mai erscheinende „Eclipse" stellt daher so etwas wie einen neuen Lebensabschnitt für JOURNEY dar: Nach zwei Jahren ist die Formation mit „Neuzugang" Pidena endgültig zu einer festen Einheit verschmolzen und präsentiert mit „Eclipse" ein sehr tiefgründiges Album. „Es ist ein Konzeptalbum, dem sehr spirituelle Gedanken zugrunde liegen", äußerte sich Keyboarder Jonathan Cain im Las Vegas Journal dazu. „Wir hatten einfach das Gefühl, den Leuten da draußen eine
wirkliche Botschaft zukommen lassen zu müssen. Eine Botschaft darüber, wie wir das Leben sehen."
Songs wie das rockige „Chain Of Love", die typische JOURNEY Hymne „City Of Hope", das an BAD ENGLISH erinnernde „Anything Is Possible", die Power Ballade „Tantra" und der Knaller "Edge Of The Moment" setzen Maßstäbe für alles was in diesem Jahr noch kommen mag. So sollte Melodic Rock klingen.
Veröffentlichungstermin: 27.05.2011
Line-Up:
Neal Schon - Guitar
Jonathan Cain - Keyboards
Ross Valory - Bass
Deen Castronovo - Drums
Arnel Pineda - Vocals
Tracklist:
1. City Of Hope
2. Edge Of The Moment
3. Chain Of Love
4. Tantra
5. Anything Is Possible
6. Resonate
7. She's A Mystery
8. Human Feel
9. Ritual
10. To Whom It May Concern
11. Someone
12. Venus
Im Sommer 2011 spielen JOURNEY zusammen mit FOREIGNER und weiteren hochkarätigen Acts des melodischen Rocks ( KANSAS, NIGHT RANGER) die Rock The Nation Festivals:
15.06. Berlin - Zitadelle
17.06. Hannover - Parkbühne
18.06. Esslingen - Eisstadion
22.06. Augsburg - Schwabenhalle
VÖ: 20.08.2010
Label: Impact Records / Broken Silence Distribution
Pünktlich zum 25jährigen Bandjubiläum erscheint mit "Hai Alarm!" das sechste Studioalbum der Dödelhaie und wie es sich für eine Jubelveröffentlichung gehört als fettes "Value for Money" Paket: Die limitierte Erstauflage der CD Version kommt im edlen Pappschuber, mit Aufkleber und Gutschein für ein Gratis T-Shirt oder Girlie, die auf 300 Stück limitierte...>>>
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VÖ: 29.04.2011
Label: Last Gang Records
We Are Enfant Terrible ist ein Trio aus Paris, bestehend aus 2 adretten Boys und einer frechen Dame. Zusammengefunden haben sie bereist Jahr 2008 mit dem Plan verrückte Musik zu produzieren. Die Songs bestehen aus einem Elektro-Dance-Sound, gemischt mit Indie Rock, Synthpop und einem Hauch von 8bit-Musik. Auf der Bühne performen...>>>
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VÖ: 30.04.2010
Label: Universal
VÖ: 08.11.2010
Label: Brew Records
Leeds' Erfinder des Riffs, Humanfly, werden ihr drittes Studioalbum mit dem Titel Darker Later auf dem einflussreichen englischen Label Brew Records am 8. November 2010 veröffentlichen. Die psychedelische Post-Hardcore Band gründete sich in der ersten Hälfte dieser Dekade mit ehemaligen Bandmitgliedern von Canvas. Humanfly bieten Epos und Reisen durch eine riesige Schwere und Atmosphäre, deren...>>>
VÖ: 24.09.2010
Label: AOR Heaven
Genre: Hard Rock
Autor: Jörg Edelmann
Na endlich mal eine Reunion im Hard/Melodic-Rock-Zirkus, über die man sich echt freuen kann! Das 92er Album "On Target" findet auch heute noch als Gute Laune-Spender regelmäßig in meinen Player. Ganz so einfach war es hingegen nicht mit der Reunion, ein erster Versuch von Sänger David Reece (GYPSY...>>>
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VÖ: 30.07.2010
Label: Laser Laser /
Rough Trade
I HEART SHARKS in eine Schublade zu packen ist eigentlich unmöglich. Mit Post-NDW...>>>
weiter lesen...Schreibt eure lustigen, spannenden, Gänsehaut erzeugenden oder auch mal nicht so gelungenen Konzert-Erlebnisse in den Genres Post-Punk, -Rock, Doom, Metal, Instrumental, Noise, Avantgarde und Artverwandtem als Konzert-Bericht. Ebenfalls freuen wir uns immer über die neuesten Album-Reviews eurer persönlichen Favoriten in den genannten Stilarten. Werdet ein Teil des Profilneurotiker-Teams und lasst uns und Andere an euren Erlebnissen und Eindrücken teilhaben! Ab und an besteht auch die Möglichkeit mit verschiedensten Musikern und Bands ein persönliches Interview zu führen. Weiteren Vorschlägen in Form von konstruktiver Kritik oder Vorschlägen gegenüber sind wir natürlich auch immer aufgeschlossen.
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