VÖ: 14.05.2010
Label: ohne Vertrag
The Black Light Departure stammen aus Oberhausen und bringen in Kürze nach der bereits im letzten Jahr erschienenen The Black Light EP nun ihre zweite Veröffentlichung mit dem Titel And You May Never Fall Asleep Again heraus. Die Vier haben sich Mitte 2008 gefunden und spielten seitdem mehrere Konzerte, unter anderem als Support für The Cinematics und als Vorgruppe für Saboteur.
Ihre neue EP halten The Black Light Departure selber für die erste richtige Veröffentlichung ihrerseits, die zuvor erschienene The Black Light EP entstand mehr aus einer Session heraus. Der jetzige Output hat wesentlich mehr Zeit und Arbeit in Anspruch genommen und wird bandintern als "wirkliche" Demo EP verstanden. Aufgenommen wurde die EP im Tresorfabrik Tonstudio in Zusammenarbeit mit Aljoscha Mallmann (Pretty Pink Records, Punk d' Royal)
Den ersten Song Coma Echoes geht die Band auf der AYMNFAA EP mit gutem Tempo an, was mit Sicherheit das ein oder andere Tanzbein animieren wird. Als Referenz könnte man entfernt die Maccabees nennen, der Song ist von der Stimmung her recht fröhlich, wobei eine gewisse Melancholie teilweise mitschwingt. Der Song handelt von der inneren Stimme, die jeder in sich trägt und mit der man hier und da schon mal im Clinch steht. Und manchmal kann man einfach nur ohnmächtig zusehen, was mit einem selbst passiert.
Den Song Distance gehen The Black Light Departure erst mal recht entspannt an was das Tempo angeht.
Hier fühlt man sich
an Interpol, die Editors oder Iliketrains sowie weitere Vertreter des
New-Wave angehauchten Post-Rock oder Indie erinnert; sei es durch das
Spiel der Instrumente miteinander oder die Stimme von Sänger Daniel,
die den Sound von The Black Light Departure noch mal deutlich unterstreicht. In Distance geht es um die Liebe in der Ferne und die Schwierigkeiten, die damit verbunden sind. Sei es der ewig
wiederkehrende Abschied voneinander, der unweigerlich folgt; oder die
Sorgen, die man hegt, wenn man vom Partner nichts gehört hat; eine sehr
persönliche Geschichte, die der ein oder andere aber sicher auch schon
in ähnlicher Art erlebt hat.
In ihrem dritten Song Silence Of Snow bleiben TBLD erst einal weiter entspannt und geschmeidig. Hier gefallen mir besonders der Basslauf in Kombination mit der Stimme. Ich meine den Song haben wir auch letzten Dezember im Druckluft präsentiert bekommen, als The Black Light Departure den Support für die Hamburger Saboteur gemacht haben? Thematisch handelt der Song von der Zeit des "Wintermärchens", welches wir zu Beginn des Jahres hierzulande erleben durften. Auch wenn es manchmal zu viel des Schnees war, eine gewisse Ruhe und Ästhetik hatte das Ganze, was in diesem Song beschrieben wird.
Bei The Good & The Bad ist Zurücklehnen angesagt. Der Song startet wunderbar entspannt, die Gitarre kommt zum relaxten Basslauf hinzu, Vocals und Schlagzeug setzen erst mal sehr reduziert ein. Nach und nach steigern sich die Instrumente und der Gesang und die Instrumente brechen schließlich zum Finale des Songs aus und hinterlassen ein wohliges Gefühl! Daniel singt über die Geschichte von Pat Garret und William H. Bonney, besser bekannt als Billy The Kid.
Aurora wiederum als kürzester Song der EP nimmt die Energie, die zuvor erzeugt wurde, wieder ein wenig heraus und lässt die Gemüter langsam abkühlen und herunterkommen, bis dann auch schon der Schlusston erklingt. In diesem Song geht es um eine verkorkste Beziehung, bei der sich aber die Beteiligten nicht eingestehen wollen, dass es eigentlich vorbei ist.
Die wavig angehauchte Grundstimmung erstreckt sich fast über die gesamte And You May Never Sleep Again EP, von ruhig melancholisch bis hin zu laut animierend, sei es zum Tanzen, Dahinschwelgen oder einfach nur zum Träumen! Wer die oben genannten Vertreter auch in seiner Playlist entdeckt oder vielleicht auch Bands wie I Love You But I've Chosen Darkness, The National, The Cure oder Joy Division und ähnliche mag, der sollte der EP von The Black Light Departure sein Gehör schenken! And You May Never Fall Asleep Again ist klanglich top, die Songs sind allesamt sehr gut aufgenommen und die transportierten Emotionen und Gefühle sind schön stimmig in diesem Gesamtpaket!
Tracklist:
1. Coma Echoes (4:59)
2. Distance (5:25)
3. Silence of Snow (5:29)
4. The Good & The Bad (5:13)
5. Aurora (3:39)
myspace.com/theblacklightdeparture
Mehr Infos und ein Interview mit The Black Light Departure findet ihr hier:
The Black Light Departure - Bandprofil
VÖ: 07.03.2008
Label: Artist Station Records / Soulfood
Achtung, Achtung dies ist keine Übung!!! BoppinB kommen und
rufen die Rock'n'Roll-Revolution aus. Die fünf Rock'n'Roll-Agitatoren
mischen die Popmusik mit ihrem neuen Album "Rock´n Roll Radio" und mit ihrer Winter/Frühjahrs Tour auf.
Dazu haben sie sich auf die revolutionären Wurzeln des Rock'n'Roll
besonnen und kurzerhand allem was...>>>
VÖ: 04.02.2011
Label: Recent Records
Benannt nach einem gleichnamigen Song der legendären amerikanischen Underground-Doom-Veteranen Pentagram, befinden sich EARTH FLIGHT seit 2004 auf dem Orbit in der mehrdimensionalen Soundgalaxy aus Alternative Rock, Progressive und Psychedelic sowie einer nicht zu verleugnenden Schlagseite in Richtung Metal. Jetzt startet man mit dem im Tinnitus Studio unter der Ägide von Markus Kühn aufgenommenen...>>>
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VÖ: 30.04.2010
Label: Universal
VÖ: 22.08.2008 auf Defiance Records
Dieses Album erzählt. Es erzählt zu Songs komponierte Geschichten, offen, weit und doch kompakt. Es berichtet von der Liebe zu Sounds, Reibungen und Harmonie. Es holt aus, bringt auf den Punkt, greift auf, hört zu, flüstert ein, erwidert selbstbewusst und findet in jeder Geschichte Anfang, Struktur, Klimax und Ende. Und es erzählt...>>>
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VÖ: 01.04.2011
Label: Audiolith Records
Genre: Indie / Deutsch
ClickClickDecker - oder auch Kevin Hamann, wie ihn seine Eltern nennen - hat seit Ende der Neunziger im Eigenvertrieb unzählige Lieder auf diversen Kassetten, CD-Rs und Singles veröffentlicht. Seit 2005 erscheinen seine Alben auf dem Hamburger Indie-Label Audiolith Records. Mit jeder seiner bislang drei Audiolith-Veröffentlichungen wuchs...>>>
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KARNIVOOL - SOUND AWAKE
VÖ: 05.03.2010
Label/ Vertrieb: SONY Music
"Introducing the progressive rock album of the year" Guitarist UK
"...a little short of breathtaking. This is genuinely impressive stuff" Kerrang (4 K's)
Als die fünf Musiker aus Perth im April 2005 mit einem Album namens „Themata" erstmals auf der Bildfläche erschienen, waren zwei Dinge sofort augenfällig. Erstens hatten Karnivool eine Platte abgeliefert, die die Latte für Heavy Rock...>>>
weiter lesen...Schreibt eure lustigen, spannenden, Gänsehaut erzeugenden oder auch mal nicht so gelungenen Konzert-Erlebnisse in den Genres Post-Punk, -Rock, Doom, Metal, Instrumental, Noise, Avantgarde und Artverwandtem als Konzert-Bericht. Ebenfalls freuen wir uns immer über die neuesten Album-Reviews eurer persönlichen Favoriten in den genannten Stilarten. Werdet ein Teil des Profilneurotiker-Teams und lasst uns und Andere an euren Erlebnissen und Eindrücken teilhaben! Ab und an besteht auch die Möglichkeit mit verschiedensten Musikern und Bands ein persönliches Interview zu führen. Weiteren Vorschlägen in Form von konstruktiver Kritik oder Vorschlägen gegenüber sind wir natürlich auch immer aufgeschlossen.
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