VÖ: 18.02.2011
Label: Warner Music
Manchmal kommt die Erleuchtung spät, bisweilen sogar sehr spät. Oftmals auch gar
nicht. Bei Mike Skinner und seiner One Man Raprock-Army kommt sie schon nach
exakt einer Minute und vierzehn Sekunden des Opening Tracks auf dem neuen Album.
"Computers And Blues" ist die erste gute Nachricht des Jahres 2011, schon heute.
Und gleichzeitig auch die erste wirklich schlechte, wie so oft im Leben. Was
sich erstmal wie eine lange herbei gesehnte Rückkehr anhört, ist eigentlich ein
Abschied: Mit "Computers And Blues" erscheint am 18.02.2011 der fünfte und
letzte Longplayer der Urban Rap-Revolutionäre The Streets.
Schon immer
waren Mike Skinner und seine The Streets das Klang gewordene Paradebeispiel des
Begriffes Ambivalenz und der gelebten Widersprüche: Rap und Botschaft, Tradition
und Moderne, Straßendreck und High Tech-Skillz. Computer und Blues - dieser Mann
muss verrückt geworden sein, denkt da manch einer. Das geht doch gar nicht
zusammen. Dass dies alles doch ganz prächtig nebeneinander funktioniert, das
beweist man wieder einmal mit seinem neuen Album. Und ganz nebenbei, warum The
Streets auch 2011 immer noch so unangreifbar, so unschätzbar wertvoll und so
unverzichtbar sind. Unverzichtbarer denn je zuvor vielleicht.
Mit
"Computers And Blues" begeben sich The Streets nun zurück zu ihren Wurzeln;
schließen den Kreis, ohne jedoch das Hier und Jetzt mit Verachtung zu strafen.
Wie könnte man auch, hat Skinner doch seit Gründung seines akustischen
Streetworking-Projekts komplette Soundwelten definiert und ganz nebenbei so
manche Grenze erweitert. Expanding limits - ein Schlagwort. Back to basics, ein
anderes. The Streets stehen für sich selbst, haben noch nie irgendwelche
Referenzen benötigt.
Wo andere gerne hohle Phrasen dreschen, liefern The
Streets Substanz. Substanz mit Stil. Mit Flow, mit Groove. In ihrer ureigenen
Sprache, ihren ureigenen Bildern. Es ist soweit: Die Zukunft geht (vorerst)
weiter, bevor sie in absehbarer Zeit unweigerlich mit dem ganz großen Knall, dem
finalen Big Bang endet. So wie alles Irdische irgendwann, nur leider sehr, sehr
viel früher. Fuck.
Videolink "Going Through Hell"
Interaktiver
Film "Computers And Blues"
Album-Stream "Computers And Blues"
1. Outside Inside
2. Going Through Hell
3. Roof Of Your Car
4. Puzzled By People
5. Without Thinking
6. Blip On A Screen
7. Those That Don't Know
8. Soldiers
9. We Can Never Be Friends
10. ABC
11. OMG
12. Trying To Kill M.E.
13. Trust Me
14. Lock The Locks
Webseiten:
www.the-streets.co.uk
www.myspace.com/thestreets
Quelle: Pressetext (Community Promotion)
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Label: AOR Heaven
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Autor: Jörg Edelmann
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