VÖ: 11.03.2011
Label: Make My Day Records (Alive)
Genre: Progressive Rock
Autor: Michael Lewerenz
Die englische Band Vessels dürfte hierzulande bisher nur einem ausgewählten Kreis von Menschen bekannt sein, die sich hauptsächlich aus Anhängern der englischen Band Oceansize rekrutieren. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Waren es doch Oceansize, die Vessels im letzten Jahr auf ihrer letzten Deutschlandtour als Support im Gepäck hatten. Oceansize, ihrerseits absolut unantastbare Größen im englischen, progressiven Musikbereich, förderten die Band nicht grundlos um ihnen einen größeren Bekanntheitsgrad zu verschaffen. Sie hätten es verdient! Zu ausgereift stellt sich die Musik von Vessels vor. Schon das Debüt „white fields open devices" (2008) kommt mit großen Gitarrenwänden, einem komplexen Schlagzeugspiel und allerhand weiteren „Spielereien" daher, so dass ein großes Album entsteht, das zu einer Reise voller Entdeckungen einlädt.
Das neue Werk der Männer aus Leeds steht dem in Nichts nach. Mit „Helioscope" legen die fünf Musiker eine Scheibe vor, die selbst den Verehrern von Oceansize Konkurrenz machen kann. Produziert von John Congleton (Explosions in the Sky/ This will destroy you) entstand in Dallas/Texas ein Album, das so nicht alle Tage erscheint.
Diese progressiven Klangwelten wollen erobert werden. Ähnlich dem zunächst relativ undurchdringbaren Erstlings, angesichts der so „vollgepackten" Songs, braucht auch die neue Scheibe einige Hördurchläufe. Die Vessels mixen große Gitarren mit elektronischen Soundtüfteleien, instrumentale Songs liefern sich mit gesanglich unterstützten Songs ein Wechselspiel, wobei die Gesangslinien auch sehr different daherkommen. Doch über allem thront auf diesem Album der Drummer. So ein Schlagzeugspiel hört man nicht oft und egal was die anderen Musiker probieren, der Schlagzeuger gibt den Ton an. Das wird allerdings nicht über zu wirsch geschlagenen Trommelsoli erreicht, sondern vielmehr über die Technik des Schlagzeugers. Wird in anderen Bands oft der Satz zur Wahrheit, dass der Drummer über geschicktes Spiel den Rhythmus vorgibt und die anderen Instrumente zusammenhalten muss, so passiert hier viel mehr. Egal was anfänglich in den Songs passiert, am Ende lauscht der Hörer gespannt was Tim Mitchell noch für uns impetuoso auf seinem Instrument spielt. Das alles soll aber nicht heißen, dass Freunde von Gitarren hier nicht auf ihre Kosten kommen! Allein die Tatsache von gleichzeitigem Spiel von teilweise vier Gitarren sollte hier Überzeugungskraft genug haben um auch dem Gitarrenklang zugeneigten Hörer diese Platte wärmstens ans Herz zu legen.
Insgesamt bleibt nur noch für diese Platte mit der Bestnote zu verhängen!
Tracklist:
1.
Monoform - 6:48
2.
The Trap - 6:07
3.
Recur - 5:18
4.
Later than you think - 5:42
5.
Meatman,
Piano Tuner and Prostitute - 5:34
6.
Art/Choke - 4:48
7.
Heal - 2:36
8.
All our Ends - 7:48
9.
Spun Inifinite - 3:37
Vessels im Netz:
VÖ: 01.04.2011
Label: Audiolith Records
Genre: Indie / Deutsch
ClickClickDecker - oder auch Kevin Hamann, wie ihn seine Eltern nennen - hat seit Ende der Neunziger im Eigenvertrieb unzählige Lieder auf diversen Kassetten, CD-Rs und Singles veröffentlicht. Seit 2005 erscheinen seine Alben auf dem Hamburger Indie-Label Audiolith Records. Mit jeder seiner bislang drei Audiolith-Veröffentlichungen wuchs...>>>
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VÖ: 09.04.2010
Label: Morr Music
Mehr als fünf Jahre sind seit Faking The Books, Lali Punas drittem (und bisher letztem) Album, vergangen. Doch auch jetzt bleibt der Einfluss dieser Band auf die elektronische Popszene mehr als spürbar. Gemeinsam mit den musikalisch verschwägerten Weilheimern The Notwist zeichnen sie für einen Neuentwurf moderner, experimentell angehauchter Popmusik verantwortlich - und sind...>>>
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VÖ: 14.05.2010
Label: Aggressive Punk Produktionen
Angelehnt an die Punk-Kultlabel „Weird System“ und dem Namenspaten „Aggressive Rock Produktionen“ geht dieser Tage ein neues Punkrock Label...>>>
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VÖ: 29.04.2011
Label: Last Gang Records
We Are Enfant Terrible ist ein Trio aus Paris, bestehend aus 2 adretten Boys und einer frechen Dame. Zusammengefunden haben sie bereist Jahr 2008 mit dem Plan verrückte Musik zu produzieren. Die Songs bestehen aus einem Elektro-Dance-Sound, gemischt mit Indie Rock, Synthpop und einem Hauch von 8bit-Musik. Auf der Bühne performen...>>>
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Diskomafia Records is proud to
announce Kandel’s “Familie Schroffenstein” EP, which tells the story of a
weird family vacation full of surprises. The EP features 4 distinct dancefloor
tracks that are bound to be loved by DJs for they tooly feel and by the
partycrowd for their fun factor.
The title track “Familie
Schroffenstein” ["Family...>>>
VÖ: 20.08.2010
Label: Impact Records / Broken Silence Distribution
Pünktlich zum 25jährigen Bandjubiläum erscheint mit "Hai Alarm!" das sechste Studioalbum der Dödelhaie und wie es sich für eine Jubelveröffentlichung gehört als fettes "Value for Money" Paket: Die limitierte Erstauflage der CD Version kommt im edlen Pappschuber, mit Aufkleber und Gutschein für ein Gratis T-Shirt oder Girlie, die auf 300 Stück limitierte...>>>
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VÖ: 22.10.2010
Label: Strangeways/Indigo
Das "Patience Camp", wie einschlägige Nachschlagewerke zu berichten wissen, war für über zwölf Wochen erzwungenermaßen das hoffnungsvolle Heim eines Teiles der katastrophal verlaufenen antarktischen Endurance-Expedition, die dort vor fast hundert Jahren im Nirgendwo auf Rettung wartete.
Ein eigenes "Patience Camp" wählten auch TUSQ für die Aufnahmen ihres ebenso betitelten Albums - vor den Toren Lahtis zusammen mit Produzent Jürgen Hendlmeier aufgenommen, tief...>>>
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VÖ: 17.09.2010
Label: Flowfish / Broken Silence
Phrasenmäher ingen humorvolle deutsche Songs und mischen dabei sehr soverän etliche Musikstile mit einer Leichtigkeit, die im Ohr bleibt. Vor allem mit Texten, die viel Tiefgang versprechen.
Das erste Album der Band "Ode an die Leude" erschien bereits im letzten Jahr. In überarbeiteter Fassung und mit einer Bonus-Live-DVD wird es Anfang 2011...>>>
weiter lesen...Schreibt eure lustigen, spannenden, Gänsehaut erzeugenden oder auch mal nicht so gelungenen Konzert-Erlebnisse in den Genres Post-Punk, -Rock, Doom, Metal, Instrumental, Noise, Avantgarde und Artverwandtem als Konzert-Bericht. Ebenfalls freuen wir uns immer über die neuesten Album-Reviews eurer persönlichen Favoriten in den genannten Stilarten. Werdet ein Teil des Profilneurotiker-Teams und lasst uns und Andere an euren Erlebnissen und Eindrücken teilhaben! Ab und an besteht auch die Möglichkeit mit verschiedensten Musikern und Bands ein persönliches Interview zu führen. Weiteren Vorschlägen in Form von konstruktiver Kritik oder Vorschlägen gegenüber sind wir natürlich auch immer aufgeschlossen.
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