Vergangenen Freitag hat unser Konzertjahr 2010 mit dem Auftritt der Gießener Punk-Band Boxhamsters im Duisburger Café Steinbruch begonnen. Als Support standen zunächst die Kölner Pleased To Meet U auf der Bühne.
Entgegen der Information auf der Myspace-Seite von Pleased To Meet U, wonach sie für Sound aus der Richtung Easy Listening, Salsa und Zouk stehen - was mich doch ein wenig irritiert hatte als Vorprogramm für eine legendäre Punk-Band - sind Pleased To Meet U dann doch eher im Punk und grob gesehen auch Indie der etwas härteren Gangart anzusiedeln! Die vierköpfige Band aus Köln um Sänger und Gitarrist Michael, Manni (ebenfalls Gesang und Gitarre), Marlene (Bass und Gesang) sowie Jens am Schlagzeug begann gegen 21 Uhr in einem gut gefüllten Konzertsaal des Café Steinbruch mit Ihrem Auftritt. Und das taten sie ganz ordentlich,
indem sie herrlich noisig daherrockten. Mir persönlich gefielen die Songs von Pleased To Meet U ziemlich gut und stellten einen würdigen Auftakt für den bevorstehenden Auftritt der Boxhamsters dar. Auch das anwesende Publikum schien der Band gegenüber gut gestimmt zu sein und honorierte das Dargebotene von Pleased To Meet U mit ordentlichem Applaus! Nach einer guten dreiviertel Stunde war der Auftritt der Vier auch schon vorbei und es ging in die kurze Umbaupause für den Gig der Boxhamsters.
Und nun zum Hauptact des Abends!
Die Boxhamsters aus Gießen gibt es mittlerweile seit sage und schreibe 1987 und sie stammen aus der beschaulichen Stadt Gießen. Zur heutigen Bandbesatzung zählen Co (Gitarre und Gesang), Niels (Gitarre), Philipp (Bass) und Ulf am Schlagzeug. Der Bandname Boxhamsters ist dem Monty-Python-Sketch "Upperclass Twit Of The Year" entliehen und hat sich von Anbeginn bis heute gehalten. Die Boxhamsters stehen für guten alten Punkrock, den sie uns natürlich auch an diesem Abend im Steinbruch dargeboten haben. Das Publikum hat auch nichts anderes erwartet!
Die Texte der Boxies sind allesamt in deutscher Sprache verfasst, doch ich muss gestehen, dass ich während des Konzertes von den Texten her nicht wirklich viel mitbekommen habe. Dafür war die Musik der Boxhamsters um so besser zu vernehmen und gefiel mir selbst wie auch dem angereisten Besuchern. Das Publikum an diesem Abend war breit gefächert von jungen Punkern bis hin zu etwas betagteren Alt-Punks und Autonomen, die die Boxhamsters wohl noch aus Ihren guten alten Sturm- und Drangzeiten kannten und Ihnen bis heute die Treue gehalten haben. Dies wurde auch mit entsprechender Spielfreude der Boxhamsters belohnt und alle im Raum versammelten hatten eine Menge Spaß an diesem Abend.
Ein schönes Konzert mit zwei ansprechenden Bands, die uns einen mit Punk und Rock durchsetzten Abend beschert haben!
Support für Errors
Wieder einmal verschlug es uns in Druckluft nach Oberhausen, in welchem an diesem Abend die Band Errors aus Glasgow ein Gastspiel gaben, um unter anderem ihr neues Album Come Down With Me zu präsentieren. Den Support übernahmen die Berliner von Noël, welche ebenfalls ein neues Album im Gepäck hatten und dies quasi ihr Tournee-Start war.
Die...>>>
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Und schließlich war es dann soweit, nachdem wir die Auftritte von Moss und Temple Of Nothing bereits erlebt hatten und sich das Underground wieder sehr bis fast schon zu gut gefüllt hatte!
Electric Wizard betraten unter großem Applaus die Bühne und starteten ihr Set mit dem Song Funeralopolis. Und der Sound war...>>>
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Nach dem Auftakt von Kodiak und einem kurzen Ausflug vor das FZW starteten dann auch The Ocean mit ihrem Konzert.
Das Kollektiv The Ocean, ansässig in Berlin sowie in La Chaux-De-Fonds in der Schweiz, hatte kürzlich das Album Heliocentric veröffentlicht, welches sie in Teilen an diesem lauen Abend zum Besten gaben. Die Bühne war mit einer...>>>
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Als vorletzte Band des ersten Abends auf dem Dunk!-Festival standen Slaraffenland aus Kopenhagen, Dänemark auf der Bühne. Die Fünf verwandelten die Bühne erst mal in eine Art Schlaraffenland, indem sie die Mikrofon-Stative und sonstige Aufbauten fürihr Equipment mit massig Plastikblumen und -blüten verzierten, was der Bühne ein äußerst "anderes" Erscheinungsbild verlieh! Sollte das womöglich nur ein Ablenkungsmanöver werden?...>>>
Nach dem circa 30 Minuten dauerdem sympathischen Auftritt von Temple Of Nothing folgte die übliche Umbaupause inkl. neuer Versogung mit einem Kaltgetränk, bis dann auch schon relativ schnell die Engländer von Moss die Bühne des Underground betraten.
Die drei Männer aus Southhampton um Olly Pearson (Vocals), Dom Finbow (Gitarre) und Chris Chantler (Drums) haben...>>>
weiter lesen...Schreibt eure lustigen, spannenden, Gänsehaut erzeugenden oder auch mal nicht so gelungenen Konzert-Erlebnisse in den Genres Post-Punk, -Rock, Doom, Metal, Instrumental, Noise, Avantgarde und Artverwandtem als Konzert-Bericht. Ebenfalls freuen wir uns immer über die neuesten Album-Reviews eurer persönlichen Favoriten in den genannten Stilarten. Werdet ein Teil des Profilneurotiker-Teams und lasst uns und Andere an euren Erlebnissen und Eindrücken teilhaben! Ab und an besteht auch die Möglichkeit mit verschiedensten Musikern und Bands ein persönliches Interview zu führen. Weiteren Vorschlägen in Form von konstruktiver Kritik oder Vorschlägen gegenüber sind wir natürlich auch immer aufgeschlossen.
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