Support für: Caspian
Montag Abend in Bochum, Location Bahnhof Langendreer. Uns erwartete zum Auftakt einer vielversprechend zu werdenden Woche der Auftritt von Caspian, welche die ebenfalls aus Massachusetts -genauer gesagt aus Boston - stammenden Constants als Supportact dabei hatten.
Constants, die seit Anfang Mai wieder mit Ihren Kollegen von Caspian gemeinsam auf Tour sind, bestehen aus drei Mann. Dazu gehören Will Benoit (Gitarre, Vocals), Orion Wainer (Bass) und Rob Motes (Drums), in dieser Konstellation spielen sie seit 2007, die Band Constants gibt es aber bereits seit 2003. Constants stehen für Post-Rock mit Shoegaze-Referenzen und haben in Ihren Songs meistens Gesang, was in diesem Genre ja schon eher unüblich ist.
Das Dreier-Gespann betrat dann gegen 21 Uhr in einem noch relativ spärlich gefüllten Bahnhof Langendreer die Bühne und begann direkt mit ordentlich Drive ihr Set für diesen Abend. Schon von Anfang an nahmen die beiden Saitenspieler die typischen Rock-Posen ein und wirbelten ihre Instrumente durch die Gegend. Das versprühte an diesem bis hierher gemütlich angegangenen Abend schon einiges an Energie, die Constants uns da boten. Doch so ganz wollte der Funke bei uns nicht überspringen, was vielleicht auch mit dem leider nicht ganz sauber abgemischten Klang gelegen haben könnte.
Der Bass von Orion kam äußerst druckvoll und intensiv daher, ebenso wie Rob's Schlagzeugspiel. Leider waren Stimme und Gitarre
von Will nur schlecht bis gar nicht differenziert wahrnehmbar. Da ich auch bisher noch nichts von Constants aus der Konserve kannte fiel es schwer, den Sound vernünftig aufzunehmen, um sich ein gutes Bild der Band machen zu können. Doch was die Drei da auf der Bühne veranstalteten war zumindest rein optisch sehr ambitioniert und wäre sicherlich bei vollem Haus und besserem Klang gut angekommen. Zumindest hat somit die Rhythmus-Sektion von Constants das Publikum zum Mitwippen animiert und so verabschiedeten sich die Drei nach gut 35 Minuten Ihres Sets mit dem Song "...Passage", welches auf der 2008 gemeinsam mit Caspian erschienenen Split 7" erschienen ist.
Nachdem wir nun also den Auftakt des abends mit Sun Domingo erlebt hatten, ging es in der Zeche Carl in die zuvor erwähnte kurze Umbaupause.
Auch zum Hauptakteur des Abends wollte es sich nicht so recht füllen. Vor der Bühne
blieben die ersten Reihen frei wonach sich erst etwas verhalten die ersten Zuschauer...>>>
Teil 1 - Dunk!-Festival Bericht
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