Die
nächste Vorband Murmansk war leider für diesen Abend ein Fehlgriff. Die Gruppe
aus Finnland spielte einen introvertierten Post-Rock mit hektischen Drums und
sehr im Vordergrund spielenden Bass. Die Stücke bauten sich atmosphärisch auf
Wiederholungen der immer gleichen Motive auf worüber sich der einfach gehaltene
Gesang von Sängerin Laura legte. Oftmals glitt diese in unangenehm hohe Töne ab
oder strapazierte mit lauten Schreien die Ohren des Publikums. Interaktion mit den
Zuschauern blieb auch größtenteils aus.
Ob es nur
an schlechten Sound und eine unpassenden Konstellation der Bands an diesem
Abend lag ist schwer zu sagen, aber der Funke sprang leider nicht über und
manch einer war erleichtert als es vorüber war.
Schon von
einem langen Abend ermüdet war man dann froh endlich den „Star" des Abends zu
sehen. Die Gruppe Karnivool aus Australien betourte zum ersten Mal ausgiebig
Europa, um ihre frisch erschienende CD „Sound Awake" zu bewerben. Vom ersten
Moment hatte man das Publikum mit den meist aktuelleren Songs in der Hand. Dazu
trug nicht zuletzt die energiegeladene und „hungrig" wirkende Show der Band und
das sympathische Auftreten von Frontmann Ian Kenny bei. Die Klänge zwischen
Alternative Rock, Progressive Rock und gar Metal kamen glasklar aus den Boxen
und auch die musikalische Sicherheit der Akteure ist bewundernswert: Eine
Musik, die dermaßen von musikalischen Details lebt, (mit geringsten Abstrichen)
so gut live darbieten zu können, setzt schon ein dickes Ausrufezeichen hinter
diese Performance. Sicher wird die Band nach der Veröffentlichung die
Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdient und bei einer nächsten Tour nur noch
in größeren Hallen zu finden sein. Zu wünschen ist es den fünf Musikern mit
ihrer erfrischenden Musik auf jeden Fall.
Weiter Infos zu Karnivool gibt es hier:
Support von: Noël
Nachdem uns also die Band Noël einen schön-seichten Auftakt im Druckluft beschert hatte, waren nach umfangreichen Umbauarbeiten die vier Männer der Errors aus Glasgow gegen 20 vor 11 bereit ihren Auftritt im Druckluft zu beginnen.
Ich hatte die Errors circa ein Jahr zuvor mit den Dänen von WhoMadeWho im Gebäude 9 mit ihrem Debutalbum...>>>
weiter lesen...Support: Constants
Nachdem dann also die Drei-Mann-Band Constants den Post-Rock Abend im Bahnhof Langendreer eingeleitet hatten standen gegen 20 vor 10 die aus Beverly in Massachusetts stammenden Caspian auf der Bühne.
Caspian wurde im Jahr 2003 gegründet und besteht aus den Musikern Philip Jamieson (Gitarre, Keys, Sampling), Calvin Joss (Gitarre, Glockenspiel), Joe Vickers (Drums), Chris Friedrich...>>>
weiter lesen...
Support von And So I Watch You From Afar
zusammen mit kokomo.
Nach dem tollen Auftakt des abends durch kokomo. galt es wieder sich ein wenig die Zeit zu vertreiben, bis dann als nächtes The Picturebooks aus Gütersloh die Bühne des Druckluft entern sollten. Von den Picturebooks hatte ich bis dato noch nichts gehört, wusste daher...>>>
Und wieder einmal führte uns ein Konzert nach Dortmund in den Club des FZW, um sich dort den Auftritt der japanischen Post-Rock-Helden Mono anzuschauen. Dies war das erste Konzert von Mono, welche ich besuchen sollte, und nach allem, was man so von Mono-Auftritten gehört und gelesen hat war die Erwartungshaltung im Vorfeld schon recht groß.
Als Vorgruppe...>>>
weiter lesen...Schreibt eure lustigen, spannenden, Gänsehaut erzeugenden oder auch mal nicht so gelungenen Konzert-Erlebnisse in den Genres Post-Punk, -Rock, Doom, Metal, Instrumental, Noise, Avantgarde und Artverwandtem als Konzert-Bericht. Ebenfalls freuen wir uns immer über die neuesten Album-Reviews eurer persönlichen Favoriten in den genannten Stilarten. Werdet ein Teil des Profilneurotiker-Teams und lasst uns und Andere an euren Erlebnissen und Eindrücken teilhaben! Ab und an besteht auch die Möglichkeit mit verschiedensten Musikern und Bands ein persönliches Interview zu führen. Weiteren Vorschlägen in Form von konstruktiver Kritik oder Vorschlägen gegenüber sind wir natürlich auch immer aufgeschlossen.
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