Nach dem circa 30 Minuten dauerdem sympathischen Auftritt von Temple Of Nothing folgte die übliche Umbaupause inkl. neuer Versogung mit einem Kaltgetränk, bis dann auch schon relativ schnell die Engländer von Moss die Bühne des Underground betraten.
Die drei Männer aus Southhampton um Olly Pearson (Vocals), Dom Finbow (Gitarre) und Chris Chantler (Drums) haben sich im Jahr 2000 zusammen getan und Moss gegründet, eine der düsteren Vertreter heutiger Funeral- oder Drone-Doom Bands.
Ihre Songs kratzen für gewöhnlich gerne an der 20 Minuten Marke und transportieren eine dichte Atmosphäre, die direkt aus dem Jenseits zu kommen scheint und nichts Gutes verheißt. Besonders die tiefen Frequenzen und der extrem kreischende "Gesang" von Olly - oder besser sein Gekeife - tragen dazu bei, wobei Moss wohlgemerkt keinen Bass für Ihre düstere und morbide Klangwelt benutzen, sondern dies alles von dem einzigen Gitarristen Dom gespielt wird.
Die Länge der Songs von Moss lässt auch vermuten, dass nicht viel von Ihnen zu hören war, wenn es um Quantität geht. Doch mit den beiden Songs Return Trip und Tombs Of The Blind Drugged wussten sie ihre anwesenden Fans und die restliche Meute zu vereinnahmen und sicherlich auch dem Ein oder Anderen zu gefallen!
Insgesamt eine schwierige Musik, die auf jeden Fall nicht zum lustigen Mitwippen animiert. Doch wer auf solche Klänge steht, und das waren an diesem Abend Einige, der war mit dem Auftritt von Moss abgesehen von der Dauer des Auftrittes mit ebenfalls ca. 30 - 40 Minuten gut bedient worden! Und das Underground hatte sich mittlerweile und eher schleichend auch sehr gut gefüllt.
Was ein wenig zu bemängeln wäre am bisherigen Abend ist die doch verhaltene Lautstärke, mit der die beiden Bands Temple Of Nothing und Moss bisher aufgespielt hatten. Es durften für Electric Wizard ruhig noch ein paar Dezibel mehr aus den Boxen schallen, damit die düsteren Riffs der Band auch richtig zur Geltung kommen!
Nun ging es also zur zweiten Umbaupause über, die bisher hier verbrachte Zeit zollte dann auch doch noch ihren Tribut , indem es unablässig war, zunächst die Blase zu entleeren, dann schnell eine Zigarette zu genießen, um dann geschwind wieder zurück ins U1 zu gehen. Denkste! Es schien, als wollte wirklich jeder einzelne Gast durch den schmalen Eingang hinaus in die Freie Richtung Toilette oder Hinterhof zum Rauchen, denn die Schlange die aus dem U1 herauswanderte hörte einfach nicht auf. Naja, dies sollte unserer Vorfreude auf das anstehende Konzert des Elektrischen Zauberers nichts anhaben!
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Support für: Caspian
Montag Abend in Bochum, Location Bahnhof Langendreer. Uns erwartete zum Auftakt einer vielversprechend zu werdenden Woche der Auftritt von Caspian, welche die ebenfalls aus Massachusetts -genauer gesagt aus Boston - stammenden Constants als Supportact dabei hatten.
Constants, die seit Anfang Mai wieder mit Ihren Kollegen von Caspian gemeinsam auf Tour sind, bestehen...>>>
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Support von And So I Watch You From Afar
zusammen mit The Picturebooks
Am wunderbar sonnigen Donnerstag-Abend, dem 29.4.2010, verschlug es uns wieder ein Mal ins Oberhausener Druckluft, wo uns ein vielversprechender Konzertabend geboten wurde. Auf dem Plan standen als Hauptact And So I Watch You From Afar, die als Support die Bands kokomo. aus Duisburg sowie...>>>
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