Support für Errors
Wieder einmal verschlug es uns in Druckluft nach Oberhausen, in welchem an diesem Abend die Band Errors aus Glasgow ein Gastspiel gaben, um unter anderem ihr neues Album Come Down With Me zu präsentieren. Den Support übernahmen die Berliner von Noël, welche ebenfalls ein neues Album im Gepäck hatten und dies quasi ihr Tournee-Start war.
Die Band Noël ist eine vier Mann starke Truppe, bestehend aus Noël Rademacher (Gitarre,Vocals), Sören Schrader (Keyboard, Gitarre, Vocals), Markus Hübner (E- und Kontrabass) und Andreas Haberl (Drums) - obwohl ich mit dem Drummer gesprochen habe und der Meinung bin, dieser hieße Moritz?! Noël und Andreas/Moritz spielen auch zusammen bei der Band Jersey, in der sie mehr Ihre verzerrte Indie-Leidenschaft ausleben. Noël geht da eher in eine andere Richtung, zwar auch entfernt Indie, aber mit sehr großen Referenzen in die Jazz-Richtung und sehr ruhig angelget.
Gegen halb zehn betraten Noël die Bühne des Cafés vom Druckluft vor leider nur wenigen Zuschauern.
Noël begrüßte das Publikum und schien dabei ein wenig nervös, so musste der erste Song nach wenigen Takten abgebrochen werden, da seine Gitarre noch nicht vollends gestimmt war. Dies war aber in der freundlichen Atmosphäre des Druckluft kein Problem und wurde vom Publikum mit einem Lächeln hingenommen, ehe es dann auch schnell weiterging.
Noël spielten einige Songs aus Ihrem am 14. Mai erscheinendem Album Lost Neighbourhood und Stücke Ihres Debutalbums Wrong Places. Das Gitarrenspiel von Noël war sehr minimalistisch gehalten, dafür spielte Markus am Kontrabass wunderschöne jazzige Bassläufe, und er hatte sichtlich Spaß daran! Sören wechselte von der Akustik-Gitarre zu seinem Keyboard, welchem er vorranging Piano-Klänge entlockte. Drummer Andreas/Moritz hatte am Tage zuvor noch zusammen mit einem Posaunisten einen Baden-Würtembergischen Preis für Jazzmusik gewonnen, was man seinem Spiel auch anmerkte. Er wirbelte in ruhiger Manier über seine Felle und gab der Musk von Noël diesen ganz speziellen jazzy Touch, neben dem Kontrabass von Markus natürlich!
Die Vier spielten sich auf sehr sympathische Art und Weise durch ihr Set, welches ca. 45 Minuten dauerte. Besonders in Erinnerung ist mir der Song Gothenburg! geblieben, bei welchem auch Simon Ward von den Errors mit im Publikum stand und sich das Ende der Shwo von Noël anschaute. Insgesamt ein konträrer Auftakt zu dem Sound der Errors, doch gefielen Noël anscheinend dem Großteil des Publikums, welches deren Auftritt mit angemessenem Applaus honorierte.
Weiter ging es dann nach einiger Zeit mit der Gruppe Errors.
Dieser Konzert-Bericht wurde eingesendet von Friedhelm S., vielen Dank dafür!
Nach längerem Anstehen (wegen des verzögerten Einlasses - Überprüfung der Karten auch mittels PA) konnten wir zu unseren Plätzen.
Die Vorband Combichrist war für
unseren Geschmack nur laut und sehr basslastig. Welche Musik das sein sollte hat
sich uns nicht erschlossen. Es war nur schlecht.
Pünktlich um 20 Uhr begann
dieses schlechte Schauspiel und endete...>>>
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