Vergangenen Samstag, den 30.10.2010, gab es Großes zu erleben im Kölner Underground. Die Booker von Onkelpromotion hatten einen dicken Fisch an Land gezogen, angekündigt hatten sich nämlich keine geringeren als die Doom-Legenden Electric Wizard aus Dorset in England. Selten genug, dass die vier Musiker überhaupt mal auf einer Bühne stehen, und dann auch noch hierzulande und in nicht all zu weiter Ferne. Das war natürlich eine willkommene Einladung mal wieder nach Köln ins Underground zu fahren, um sich dieses Highlight nicht entgehen zu lassen. Und wie zu erwarten war das Underground restlos ausverkauft, was bei dem Kaliber an Bands, die man an diesem Abend erleben durfte, kein Wunder ist!
Der Einlass an diesem Samstag Abend war schon für 19 Uhr angesetzt, Beginn sollte um 19.30 Uhr sein, welcher sich nur geringfügig nach hinten verschoben hatte. Bei unserer Ankunft gegen 19 Uhr an der Location hörte man noch die letzte Band den Soundcheck im U1 machen, dem größeren der Konzertsäale des Underground. Dafür dass das Konzert aber ausverkauft war, waren zu diesem Zeitpunkt noch nicht die zu erwartenden Massen in Schlangen vor dem Einlass, die Leute trudelten nach und nach und ganz gemächlich ein.
So war es auch bei der ersten Band des Abends, den aus Lüttich in Belgien stammenden Temple Of Nothing, noch relativ leer im U1 des Underground. Die Vier gibt es laut deren Myspace-Profil seit Mitte 2009, die Band setzt sich zusammen aus Olivier Jaminon an Gitarre und Vocals, Christophe Davenne an der Gitarre, Jonathan Marx am Bass und Geoffrey Jamar an den Drums.
Sie sind seit langer Zeit miteinander befreundet und haben sich zu Temple Of Nothing zusammen geschlossen, um Ihrer Leidenschaft für das "mighty Riff" und der dunklen Seite der Menschheit zu fröhnen. Das resultiert in einem langsamen Stoner-Rock mit Doom- und Sludge-Einflüssen, wobei der Stoner-Rock klar die Dominanz behält!
Die Stimme von Olivier fügt sich klasse in den Sound von Temple Of Nothing ein, eine solche Stimme hätte ich dem Sänger gar nicht zugetraut. Wobei ich gestehen muss, dass ich zuvor keinerlei Berührungspunkte mit Temple Of Nothing hatte, weder Live noch aus der Konserve. So boten sie einen entspannt-rockigen Einstieg, der schon mal die grobe Fahrtrichtung für den restlichen Abend lieferte. Dies gelang den vier Musiker aus Liège auch ganz gut, und so waren wir nach einer guten halben Stunde schon mal sehr nett eingestimmt!
Als nächstes gab es dann den Auftritt von Moss zu erleben, bevor dann als Headliner - natürlich - Electric Wizard auf der Bühne stehen sollten.
Support von And So I Watch You From Afar
zusammen mit kokomo.
Nach dem tollen Auftakt des abends durch kokomo. galt es wieder sich ein wenig die Zeit zu vertreiben, bis dann als nächtes The Picturebooks aus Gütersloh die Bühne des Druckluft entern sollten. Von den Picturebooks hatte ich bis dato noch nichts gehört, wusste daher...>>>
Montag ging es mal wieder ins nah gelegene Café Steinbruch in Duisburg, den exzellenten Shuttle-Service des Hauses habe ich auch wieder in Anspruch genommen. Das Schöne an der Sache ist, dass egal wieviele Besucher sich gegen halb 8 am Treffpunkt am Duisburger Hauptbahnhof eingefunden haben, die immer netten Fahrer lassen niemanden stehen und fahren so oft, bis alle Konzertbesucher sicher im Café Steinbruch angekommen sind....>>>
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Die zweite Künstlerin des ersten abends beim Dunk!-Festival 2010 war Liesa Van der Aa. Sie kommt aus Brüssel und bezeichnet ihre Musik selbst als
Alternativ / Akustisch und "Konkret". Ausgestattet mit einer Violine, einem Looper und Mikrofon bescherte sie
uns ca. 40 min reines Klangvergnügen, denn sie wusste ihren Looper und Ihre
harmonische Stimme in...>>>
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