Autor: Trickser
„Warten auf Raketen" nennt sich das jüngste Werk der „Fliehende Stürme", welches das Trio jüngst im Bochumer Zwischenfall dem Publikum präsentierte. Da muss man hin, denke ich mir so, und erwarte ein Feuerwerk. Wir werden sehen...
Das Zwischenfall ist, aus meiner Sicht, leider Gottes an diesem Abend nicht allzu arg frequentiert, wie man es vermutet hätte bei solch einer Düsterpunk-Ikone wie den Stürmen. Zirka 100 Fans haben sich in (überwiegend) schwarze Schale geschmissen, um den neuen Songs des Trios zu lauschen.
Um die Ohren der Zuhörer auf Betriebs-Temperatur zu bekommen, wurde die Band „Der Rest" aus Hamburg für den Support gebeten. Und das waren dann gute 40 Minuten eine angenehme Mischung aus „Folk-Rock-Punk-Wasweißichnicht-für ne Schublade". Wahrlich hörenswert! Den Namen sollte man sich merken.
Nun hat das „Warten auf Raketen" aber ein Ende, denn die drei Hauptprotagonisten des Abends, Andreas Löhr, Uwe Hubatschek und Jens Halbauer, alias „Fliehende Stürme" betreten die Bühne, und übernehmen das Kommando. Es wird gleich mächtig laut, und es geht sofort ordentlich zur Sache. Mit „Sterne", dem Opener des aktuellen Werkes des Trios, beginnen die Stürme ihr gut 90 minütiges Set. Es folgt ein illustrer Mix aus altbekannten Songs („Ein Tropfen Feuer", „Maschinenträume", „Satellit", etc.) und Werke des neuen Albums „Warten auf Raketen" („Führerlos, „Stahl", „Teilzeit", „Horizont", „Still", etc.) Mit „Krass" wird auch noch der alten Zeiten gehuldigt, als die Fliehenden Stürme noch als „Chaos-Z" in bester Punk-Rock Manier auf sich aufmerksam machten.
Die Band präsentiert sich gewohnt nüchtern und routiniert. Schlagzeuger Jens Halbauer spült ordentlich die Gehörgänge der Zuhörer, mächtig unterstützt von den tiefen Tönen des Bassmanns Uwe Hubatschek, und Frontmann Andreas Löhr komplettiert den typischen Sound der Stürme durch versiertes Gitarrenspiel, und seinem sonoren, unverwechselbaren Gesang. Zwischen den Stücken gibt sich Löhr gewohnt „zugeknöpft", und beschränkt sich auf drei „Dankeschöns". So kennt man ihn. Er lässt die Musik sprechen. Gut so, denn der Abend macht Laune, und nach drei Songs als Zugabe geht der geneigte Hörer zufrieden nach Hause.
Ein herzliches Dankeschön an das Zwischenfall für die freundliche Unterstützung und an Trickser für die Textzeilen!
Seite 1 von 1 - 31 Photos in dieser Galerie
Das erste Konzert des neuen Jahres 2011 führt uns ins Café Steinbruch in Duisburg. Dort haben wir im vergangenen Jahr so einige gute Konzerte erleben können, und der Auftakt für das neue Jahr versprach ebenfalls interessant zu werden! An diesem Abend waren für das Vorporgramm die Würzburger Radare geladen, die den Auftakt zu dem Konzert von den Obstacles aus Kopenhagen gaben.
Los ging es also mit...>>>
weiter lesen...
Vergangenen Sonntag besuchten wir das Konzert von ...And You Will Know Us By The Trail Of Dead im Düsseldorfer zakk. Die Band hat vor gut einem Monat ihr neuestes Album Tao Of The Dead herausgebracht und tourt nun durch die Lande.
Als Support-Act haben sich Trail Of...>>>
weiter lesen...
Nun hatten wir an Tag 2 vom Traumzeit Festival 2011 nach dem Auftakt mit Zu und dem anschließendem Auftritt von The Weakerthans schon das Ein oder Andere erlebt, doch es ging natürlich weiter. Als nächstes stand das Konzert von Kreidler aus Düsseldorf im Foyer des Pumpenhauses auf dem...>>>
Freitag Abend im Ruhrgebiet lockte uns zum ersten Mal ein kleiner aber feiner Konzertabend ins Subrosa nach Dortmund. Dort zu sehen gab es zum Einen den Künstler Aidan Baker, der mit seinem Drone-Projekt Nadja (zusammen mit Leah Buckareff am Bass) schon eine beachtliche Anzahl an Releases veröffentlicht hat. Als weiterer Künstler stand Rivulets auf der Bühne des Subrosa.
Der Abend war im Rahmen der Lonely...>>>
weiter lesen...Text und Photos: Jacques Moch, Bildbearbeitung: Marcel Moch
Zurück zum ersten Teil mit The Safety Fire
Kurz
nach dem Auftritt von The Safety Fire liefen die Landeskollegen „Monuments" mit gleich zwei Sängern auf. Nicht
nur der Gesang wurde dadurch präsenter, auch sonst wurde der Sound noch etwas
runder. Musikalisch schlugen...>>>
Schreibt eure lustigen, spannenden, Gänsehaut erzeugenden oder auch mal nicht so gelungenen Konzert-Erlebnisse in den Genres Post-Punk, -Rock, Doom, Metal, Instrumental, Noise, Avantgarde und Artverwandtem als Konzert-Bericht. Ebenfalls freuen wir uns immer über die neuesten Album-Reviews eurer persönlichen Favoriten in den genannten Stilarten. Werdet ein Teil des Profilneurotiker-Teams und lasst uns und Andere an euren Erlebnissen und Eindrücken teilhaben! Ab und an besteht auch die Möglichkeit mit verschiedensten Musikern und Bands ein persönliches Interview zu führen. Weiteren Vorschlägen in Form von konstruktiver Kritik oder Vorschlägen gegenüber sind wir natürlich auch immer aufgeschlossen.
Falls Du Interesse daran hast in einem kleinen lockeren Team mitzuwirken, dann keine Scheu, melde Dich einfach über unser Kontaktformular! Wir suchen keine Profis, es reicht wenn Du in ambitionierter Weise Lust am Schreiben verspürst!
Wie ihr wisst haben wir auf unserer Webseite auch eine Rubrik für Album-Besprechungen aus den verschiedensten Genres. Sendet uns bitte keine Alben zur Bemusterung für ein Review auf unserer Webseite ohne vorherige Absprache zu! Wir sind ein ganz kleines Team und können nicht jeder Zusendung gerecht werden. Da wir auch niemanden enttäuschen wollen ist es für beide Seiten das Beste im Vorfeld eine kurze Mail an uns zu richten, wir werden in jedem Fall auf Eure Anfrage reagieren!
