Am Sonntag, den 8. Februar 2009, galt es mal wieder ein Konzert meines guten Bekannten und Sänger der Band Hara-Kee-Rees im Kölner Gebäude 9 zu besuchen, wo sie als Support für die Black Lips auftraten. Ich hatte die Hara-Kee-Rees schon eine längere Zeit lang nicht mehr live erlebt und freute mich somit sehr auf ein Wiedersehen der Bandmitglieder und auf deren Auftritt!
Die Anreise ins Gebäude 9 erfolgte diesmal mit dem Auto, was an dem verregneten Tag sicherlich auch nicht verkehrt gewesen ist. Aufgrund der Hoffnung, Patrick von den Hara-Kee-Rees nach langer Zeit mal wieder zu sprechen, waren wir bereits kurz nach Einlassbeginn im Gebäude 9 angekommen. Der Vorraum war noch recht leer, ebenso natürlich die Halle, in der das Konzert stattfinden sollte. Torben, der Saxophonist und Farfisa-Orgel-Spieler der Hara-Kee-Rees, gesellte sich zum DJ, der den Anwesenden die Wartezeit mit einem Mix
aus 60'-Garage und Soul verkürzte. Die beiden Michaels (Drummer und Bassist) sowie Martin (Gitarrist) turnten auch zwischendurch mal herum, nur Patrick war nirgends aufzufinden. Egal, Hauptsache ein lecker Bierchen in den Händen halten! Gegen kurz vor 9 postierten wir uns dann kurz vor der Bühne, um der Show der Hara-Kee-Rees aufmerksam und voller Vorfreude zu lauschen.
Als die Hara-Kee-Rees dann die Bühne enterten legten sie auch gleich in der von ihnen
bekannten Manier los! Treibender und ins Bein gehender Garage-Rock in bester Form! Nicht umsonst eilt den Hara-Kee-Rees aus Berlin und Köln ein exzellenter Ruf in Sachen Garage voraus! Die Jungs spielten einige Songs der ersten beiden Alben in gewohnt guter Qualität und es machte richtig Spaß, die 5 mal wieder auf der Bühne zu sehen und mitzugehen.
In dem gut 45-minütigem Gig kamen auch einige neue Songs vor, welche in naher Zukunft wohl auch auf dem
dritten Album der Hara-Kee-Rees zu hören sein werden. Die neuen Songs gefielen mir ausnahmslos sehr gut und machen Neugierig auf das neue Album, welches wohl in naher Zukunft erscheinen wird. Im Studio waren die Hara-Kee-Rees bereits schon, wie ich aus zuverlässiger Quelle erfahren konnte. Die Gitarre von Martin war wieder gewohnt gut, Michael am Bass spielte seinen Bass klasse mit treibenden Basslinien, Michael an den Drums war ebenso wieder top und Torben an Saxophon und Farfisa zuzuschauen war ebenso wieder ein Genuß!
Er ist bei jedem Auftritt immer herrlich aufgekratzt und bearbeitet seine Instrumente wie ein Bessesener. Immer wieder eine Freude das zu sehen! Und auch Patrick am Mikrofon gefiel mir stimmlich wieder sehr gut, obwohl er sich während des Auftritts für seine angeblich schlechte Stimme entschuldigte. Davon war für mich aber nichts zu hören! Und auch meine Begleitung, die die Hara-Kee-Rees bisher nur aus der Konserve kannte, war restlos begeistert von dem Auftritt der Hara-Kee-Rees!
Anschließend folgte dann die obligatorische Umbaupause, welche wir im Vorraum des Gebäude 9 verbrachten, um uns mit neuen Getränken zu versorgen und der Nikotinsucht zu fröhnen. Dabei lauschten wir der wirklich guten Musik, die von den DJ's aufgelegt wurde, bevor wir uns dann wieder in die Halle begaben, um uns die Black Lips anzuhören.
Sofort fiel Gitarrist und Sänger Cole Alexander der Black Lips ins Auge, der mit einer Art Westernhut, einer viel zu weiten Hose und einem selbstgebasteltem Poncho auf der Bühne stand. In der Mitte der Bühne hatte sich Jarred Swille, seines Zeichens Bassist und Gitarrist, postiert, links daneben Gitarrist Numero Zwo, mittig hinter den Anderen wie üblich der Drummer. Von Beginn an schienen die Black Lips eine große Freude beim Spielen zu verspüren, welche sich auch sofort auf die ersten Reihen im Publikum übertrug,
welches wild mit den Mannen auf der Bühne mitging. Unser Fall war das allerdings leider alles nicht, und so verließen wir das Gebäude 9 doch schon recht frühzeitig vor Ende des Auftrittes der Black Lips, welche allerdings von Ihren Fans regelrecht gefeiert wurden.
Setlist Black Lips:
1. I Saw A Ghost (Lean)
2. Take My Heart
3. Drugs
4. Boomerang
5. Dirty Hands
6. Buried Alive
7. Cold Hands
8. Jacques Dutronc, Hippie Hoorah
9. Fairy Stories
10. Elijah
11. Make It
12. Not A Problem
13. Bad Kids
14. Stranger
15. Juvenile
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