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Alljährlich findet in Köln das c/o pop Festival statt, das neben der C'n'B Convention in den Messehallen auch ein buntes Liveprogramm unterschiedlichster Künstler und Musikrichtungen für Musikinteressierte bietet. Das Festival dauert 5 Tage an, es gibt 15 Spielstätten mit 47 Konzerten und Parties, auf denen 140 Künstler aus 25 Ländern auftreten. Noch bis Sonntag gibt es eine Menge Interessantes zu erleben, hier schon mal ein kleiner Rückblick auf eine der Auftaktveranstaltungen vom Eröffnungstag am Mittwoch. Dort hat das Kompakt-Label die Band WhoMadeWho geladen, die auf deren Label jüngst ihren aktuellen Longplayer Knee Deep veröffentlicht haben. Doch zuvor spielten Kiss Kiss Kiss aus
Århus, ebenfalls aus Dänemark wie die Headliner.
Kiss Kiss Kiss gibt es (auf Myspace) seit 2007 und sie machen Indie-Pop mit starken Disko-Referenzen. Die 5 Jungs haben im März 2010 ihr Debut-Album Release The Birds auf EMI Denmark veröffentlicht, ein neues Album ist bereits in Arbeit.
Bei unserer Ankunft am Gloria gegen kurz nach 9 hatte sich am Einlass schon eine kleine Schlange gebildet. Im Innern war es aber für Kölner Verhältnisse zu so früher Zeit noch recht luftig, so genossen wir erst mal Bier an der Theke und Lungenbrötchen im Café vorne an. Das Publikum war bunt gemischt, alle waren freudig gestimmt und entspannt.
Gegen viertel nach Zehn kamen dann vier der Fünf von Kiss Kiss Kiss auf die Bühne des noch nicht ganz gefüllten Gloria. Sie eröffneten instrumental ihr Konzert, bevor sich Sänger Mads zu seinen Bandkollegen gesellte. Der Sound von Kiss Kiss Kiss ist in der Tat mit starkem 80'er-Feeling und Disko-infiziertem Indie durchsetzt, der sehr poppig rüberkommt. Man fühlte sich ab und an an die Talking Heads erinnert, an INXS oder um neuere Referenzen zu bemühen die Friedly Fires. Alles in Allem nicht schlecht, doch so hunderprozentig sprang der Funke zu uns nicht über. Ein paar Menschen im Publikum tanzten sich schon mal ein wenig warm, Andere lauschten interessiert und wieder Andere unterhielten sich miteinander.
Nach rund einer halben Stunde verließ Sänger Mads schon mal die Bühne, während die restliche Truppe noch munter weiter musizierte. Und die hatten es anscheinend nicht eilig, so standen sie noch gefühlte 10 Minuten weiter auf der Bühne, ehe auch sie ihren Auftritt beendeten.
Nach dem Auftritt von Kiss Kiss Kiss hatte man wieder etwas Zeit sich zu unterhalten, sich an den Getränken zu erfrischen und geduldig auf die Fortsetzung des dänischen Abends im Gloria mit WhoMadeWho zu warten.
Weiter zum zweiten Teil:
c/o pop - WhoMadeWho im Gloria
Ein herzliches Dankeschön an die c/o pop für die freundliche Unterstützung!
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