Am letzten Donnerstag lud der Bochumer Bahnhof Langendreer dazu ein, dort das Konzert der US-amerikanischen Band Maserati zu sehen, was wir uns nicht entgingen ließen.
Der Einlass war für 19:30 Uhr angesetzt, kurz darauf erreichten auch wir den Bahnhof Langendreer. Doch am Eingang zum Konzertsaal hing ein Schild, dass das Konzert an diesem Abend im Studio 108 stattfinden würde, welches zum Bahnhof Langendreer zu gehören scheint und dessen Eingang direkt an der Seitenstraße zu finden war. Dann also nichts wie hinein und die Location und die Lage in Anschein nehmen.
Es hatten sich zu diesem Zeitpunkt bereits einige Gäste im Studio 108 eingefunden, die lässig miteinander plauderten und das ein oder andere Kaltgetränk genossen. Der Konzertsaal des Studio 108 ist ein mittelgroßer Raum und gefiel uns vom Ambiente her ganz gut und war gemütlich und warm.
Gegen halb 9 begannen dann Günther Schmickert und Frauke Helwes mit Ihrer Performance. So muss man deren Auftritt nennen, hatte dieser keine wirklichen Züge eines "normalen" Konzertauftrittes. Günther Schmickert fütterte zunächst einen Looper mit einem simplen Ton aus einem "Blasinstrument, welches ein wenig nach Aladins Wunderlampe aussah. Darauf blas er einen fast immer gleichen Ton, welchen er aber mit Hilfe des Loopers zu einer Klangwand aufschichtete, ehe er dazu dann seine Gitarre spielte. Nach einigen Minuten stieg auch Frauke Helwes mit ihren Spoken Words dazu ein. Die Klänge formten sich dank Schmickerts Gitarrenspiel immer mehr zu einem Song, zwischenzeitig kam auch ein wenig Gesang von Günther dazu. Anfangs wussten wir mit diesem Auftritt gar nichts anzufangen, doch im Verlaufe des rund 30minütigen Stückes gefiel uns das Dargebotene immer besser, die schrammelige Gitarre und die Drones, die Schmickert kreiert hatte. Der "Gesang" bzw. die Spoken Words waren uns jedoch "zu intellektuell", daraus konnten wir uns nicht wirklich einen Reim bilden. Interessanter Auftakt, der zwar nicht wirklich ähnlich zu der Musik von Maserati war, aber dennoch seine Daseinsberechtigung hatte.
Fortsezung folgt...
Das Set von Mogwai haben wir uns nicht bis ganz zum Schluß angeschaut, da hierbei einfach nicht der Funke zu uns überspringen wollte. Zudem waren wir gespannt auf den Auftritt von Ólafur Arnalds in der Kraftzentrale, und da diese beiden Gigs sich leicht überschnitten traten wir rechtzeitig den...>>>
Letzten Freitag gab es erneut ein tolles Kontrastprogramm zu dem Jeckentreiben zu erleben, und zwar zog es uns in die Bochumer Christuskirche, in welcher die Kollegen von Thepostrock.de einen Ambient/Drone-Konzertabend mit den Künstlern Nadja und N veranstaltet haben.
Nach Ankunft an der Christuskirche gegen 20 Uhr haben sich einige Gäste eingefunden, um diesen speziellen Abend miterleben zu können. Einige Zeit später wurde dann die...>>>
weiter lesen...Text und Fotos: Jacques Moch, Bildbearbeitung: Marcel Moch
Text und Photos: Jacques Moch, Bildbearbeitung: Marcel Moch
Zurück zum ersten Teil mit The Safety Fire
Kurz
nach dem Auftritt von The Safety Fire liefen die Landeskollegen „Monuments" mit gleich zwei Sängern auf. Nicht
nur der Gesang wurde dadurch präsenter, auch sonst wurde der Sound noch etwas
runder. Musikalisch schlugen...>>>
Es scheint ihnen in Bochum gut zu gefallen, den Mannen um Marc Burgess und co., aka The Chameleons Vox. Ein gutes Jahr ist es gerade mal her, da sie uns mit auf eine Zeitreise in den gitarrenlastigen Wave der Achtziger-Jahre nahmen, und da sie ja auch musikalisch (fast) ausschließlich ihren Vorlieben treu bleiben, gab es nun also mal wieder eine Reise in die Vergangenheit.
Dieser Abend wirkt auf den Autor dieser...>>>
weiter lesen...Schreibt eure lustigen, spannenden, Gänsehaut erzeugenden oder auch mal nicht so gelungenen Konzert-Erlebnisse in den Genres Post-Punk, -Rock, Doom, Metal, Instrumental, Noise, Avantgarde und Artverwandtem als Konzert-Bericht. Ebenfalls freuen wir uns immer über die neuesten Album-Reviews eurer persönlichen Favoriten in den genannten Stilarten. Werdet ein Teil des Profilneurotiker-Teams und lasst uns und Andere an euren Erlebnissen und Eindrücken teilhaben! Ab und an besteht auch die Möglichkeit mit verschiedensten Musikern und Bands ein persönliches Interview zu führen. Weiteren Vorschlägen in Form von konstruktiver Kritik oder Vorschlägen gegenüber sind wir natürlich auch immer aufgeschlossen.
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