Am Freitag, den 01.07.2011, startete das Traumzeit Festival 2011 im Duisburger Landschaftspark Nord. Das Festival findet seit 1997 alljährlich an diesem ungewöhnlichen Standort zwischen Hochöfen, Stahlkonstruktionen, Kesseln und Schornsteinen des ehemaligen Hüttenwerkes statt. Das Programm war wie in jedem Jahr sehr vielfältig ausgelegt, so kamen diese Mal Jazzgrößen wie Branford Marsalis oder Mike Stern zum Traumzeit Festival 2011, Elektronik-Frickler wie Alec Empire & Patrick Wolf, Òlafur Arnalds oder Caribou und viele weitere Künstler aus den Bereichen Indie, Weltmusik, Avantgarde etc. nach Duisburg.
Für uns startete das Traumzeit Festival am Freitag Abend gegen 20 Uhr mit dem Auftritt von Nils Koppruch im Foyer des Pumpenhauses. Allein dieser Ort ist schon ein Hingucker ansich, mit all seinem Inventar aus Rohren, Kesseln etc. vergangener Tage und der speziell für das Traumzeit Festival 2011 gemachten Deko und dem Licht. In diesem besonderen Ambiente standen drei Stühle und eine Vielzahl an (hauptsächlich akustischen) Instrumenten, die Nils Koppruch und seinen Kumpanen als Klangerzeuger dienten.
Der Hamburger Nils Koppruch wurde bekannt durch seine Band Fink, die sich allerdings vor ein paar Jahren aufgelöst hat. Am heutigen Abend hatte Koppruch aber zwei ehemalige Fink-Mitstreiter an seiner Seite, mit denen er seine deutschsprachigen Songs zwischen Folk, Country, Americana und Blues und ein wenig Indie mit intelligenten Texten zum Besten gab. Die Drei kamen sehr entspannt und gut gelaunt auf die Bühne und gingen an ihren zugewiesenen Plätzen in Position und begannen ihr Konzert.
Die Musik von Nils Koppruch kannten wir zuvor nicht, uns gefiel es im Verlaufe des Sets ganz gut. Koppruch fand es etwas irritierend, dass der Bereich vor ihm so leer war. Die "Bühne" war seitlich gelegen, davor führten ringsum einige wenige Treppen zu einer Art tiefer gelegtem Parterre-Bereich. Die Zuschauer setzen sich alle schön artig auf die Treppen oder blieben hinter diesen Zuschauerreihen stehen, niemand schien sich in den "Pit" zu trauen. Doch das nahmen die Männer um Koppruch dann mal so hin und spielten ihr Set weiter. Nach rund 45 Minuten war dieses beendet und wir zogen weiter zum nächsten Konzert.
Ein herzliches Dankeschön an das Traumzeit Festival 2011 für die freundliche Unterstützung!
Ausführliche Berichte und natürlich weitere Bilder zu den Konzerten vom Traumzeit Festival gibt es in Kürze hier auf profilneurotiker.com!
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