Das erste Konzert des neuen Jahres 2011 führt uns ins Café Steinbruch in Duisburg. Dort haben wir im vergangenen Jahr so einige gute Konzerte erleben können, und der Auftakt für das neue Jahr versprach ebenfalls interessant zu werden! An diesem Abend waren für das Vorporgramm die Würzburger Radare geladen, die den Auftakt zu dem Konzert von den Obstacles aus Kopenhagen gaben.
Los ging es also mit Radare aus Würzburg, deren Musiker allesamt noch recht jung zu sein scheinen. Die Band setzt sich aus vier Musikern in recht klassischer Besatzung für Post-Rock und Doom zusammen, als da wären zwei Gitarristen, ein Bassist, der zwischendurch auch mal zur Posaune greift, sowie ein Drummer. Die beiden genannten Stilrichtungen beschreiben die Musik von Radare schon recht gut, wobei wir noch weitere Referenzen hinzuaddieren wollen. Der Klangkosmos von Radare beinhaltet für unser Emfonden Elemente von Bohren & Der Club Of Gore, gepaart mit härteren Passagen, die nach Omega Massif klingen, einige Stellen erinnern an Mouth Of The Architect. Alles zusammen genommen eine recht umfangreiche Mischung, die die Jungs von Radare aber exzellent - um nicht zu sagen perfekt - zu kombinieren wissen! Und das nicht nur auf ihrem Debut-Album Infinite Regress, sondern auch Live wissen sie vom ersten Moment an zu überzeugen! Der Auftritt machte uns richtig Spaß und bescherte uns eine neue Band, die es lohnt weiter zu beobachten. Und natürlich auch noch mal live zu sehen! Absolut empfehlenswert!
Nach kurzer Umbaupause war es dann an der Zeit für den Gig von Obstacles aus Kopenhagen. Dieses Trio setzt sich aus Bassist, Drummer und Gitarrist zusammen, der auch ab und an die Tasten eines Synths bedient. Der Sound der Obstacles ist im Großen und Ganzen als Math-Rock zu beschreiben. Doch es schwingen eine ganze Reihe an weiteren Einflüssen in deren Musik mit, wie zum Beispiel Metal oder Hardcore. Die Jungs zeigen auf der Bühne eine ansteckende Spielfreude, vor allen Dingen der Bassist der Obstacles nutzt den großen Raum, der ihm auf der Bühne gegeben ist in ausufernden Bewegungsabläufen. Der Gitarrist ist mehr auf sein Effektboard und den Synth fixiert, doch auch er bricht gelegentlich mal aus und lässt wild die Beine zappeln, wenn es die Musik gerade zulässt. Auch der Auftritt der Obstacles ist stark, die Jungs wissen was sie tun. Dabei ist deren Musik ein wenig "anstrengender" als die der Vorband Radare, da hier ein Tempowechsel auf den nächsten kommt und die Songs in sich schon sehr abwechslungseich arrangiert sind. Ein guter Auftritt, den Obstacles den Anwesenden geboten haben!
Leider war es an diesem Abend ein wenig leer im Café Steinbruch, es verharrten wohl noch einige potentielle Besucher in ihrer Winterstarre. Doch das Gebotene wusste beidermaßen zu überzeugen, wobei für uns mit Radare eine tolle Neuentdeckung wiederfahren ist! Und auch die Obstacles gefielen an diesem Abend und haben sicher noch einen weiteren Konzertbesuch verdient!
http://www.myspace.com/radareradare
http://www.myspace.com/obstaclesband
Tag 1 des Traumzeit Festivals 2011 hatte uns ein gemütliches Sitzkonzert mit Nils Koppruch, einen leider etwas den gesteckten Erwartungen hinterher hinkenden Auftritt von Mogwai, die zauberhaften Klänge von Ólafur Arnalds und der einzig und allein als erstes Highlight zu bezeichnendem Performance von Caribou schon...>>>
Nachdem uns also Sabbath Assembly an diesem Abend mit ihren okkulten Klangkreationen schon ordentlich in Trance versetzt hatten warteten nun Alle ungeduldig auf den Auftritt von Dylan Carlson und seiner Band Earth aus Seattle.
Im Laufe der rund 30 jährigen Bandgeschichte gab es bei Earth eine Vielzahl an Umbesetzungen, Carlson ist als einzig Verbliebener der Stammbesetzung noch aktiv in der Band. Mit ihrem Debutalbum...>>>
weiter lesen...Text und Fotos: Jacques Moch, Bildbearbeitung: Marcel Moch
Als
letzte Station in Europa der „League of Extraordinary Djentlemen" Tour führte
es die Washingtoner Djent-Band „Periphery" ins kleine gemütliche Underground in
Köln. Als Unterstützung mitgereist waren die beiden englischen Gruppen „Monuments"
und „The Safety Fire".
Im
Vorfeld...>>>
Nachdem uns Beehoover an diesem Montag-Abend im Undergound schon mächtig eingeheizt hatten, kamen nach der obligatorischen Umbaupause die drei Recken von den Sons Of Otis aus Kanada auf die Bühne.
Die Band aus Toronto gibt es nun schon seit 1992 und besteht aus Ken Baluke (Gitarre, Vocals), Frank Sargeant (Bass) und - nach 11 "getesteten" Drummern - Ryan Aubin. Die Sons Of Otis haben in...>>>
weiter lesen...Das erste Konzert des neuen Jahres 2011 führt uns ins Café Steinbruch in Duisburg. Dort haben wir im vergangenen Jahr so einige gute Konzerte erleben können, und der Auftakt für das neue Jahr versprach ebenfalls interessant zu werden! An diesem Abend waren für das Vorporgramm die Würzburger Radare geladen, die den Auftakt zu dem Konzert von den Obstacles aus Kopenhagen gaben.
Los ging es also mit...>>>
weiter lesen...Bericht und Photos: Jacques Moch, Bildbearbeitung: Marcel Moch
Transfer, Crocodiles und White Lies am 21.03.2011 in der Live Music Hall in Köln
Teil 1: Transfer | Teil 2: Crocodiles
Mit betreten der Bühne durch die Kernbesetzung der White Lies bebte direkt die prall gefüllte Live Music Hall. Vor allem die ersten Reihen, bevölkert von meist jungen Musikfans feierten Sänger und Gitarrist Harry McVeigh, den neuerdings ziemlich bärtigen...>>> weiter lesen...
Nun hatten wir an Tag 2 vom Traumzeit Festival 2011 nach dem Auftakt mit Zu und dem anschließendem Auftritt von The Weakerthans schon das Ein oder Andere erlebt, doch es ging natürlich weiter. Als nächstes stand das Konzert von Kreidler aus Düsseldorf im Foyer des Pumpenhauses auf dem...>>>
Schreibt eure lustigen, spannenden, Gänsehaut erzeugenden oder auch mal nicht so gelungenen Konzert-Erlebnisse in den Genres Post-Punk, -Rock, Doom, Metal, Instrumental, Noise, Avantgarde und Artverwandtem als Konzert-Bericht. Ebenfalls freuen wir uns immer über die neuesten Album-Reviews eurer persönlichen Favoriten in den genannten Stilarten. Werdet ein Teil des Profilneurotiker-Teams und lasst uns und Andere an euren Erlebnissen und Eindrücken teilhaben! Ab und an besteht auch die Möglichkeit mit verschiedensten Musikern und Bands ein persönliches Interview zu führen. Weiteren Vorschlägen in Form von konstruktiver Kritik oder Vorschlägen gegenüber sind wir natürlich auch immer aufgeschlossen.
Falls Du Interesse daran hast in einem kleinen lockeren Team mitzuwirken, dann keine Scheu, melde Dich einfach über unser Kontaktformular! Wir suchen keine Profis, es reicht wenn Du in ambitionierter Weise Lust am Schreiben verspürst!
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