Durch den von mir sehr geschätzten Internet-Radiosender byte.fm habe ich im Rahmen der Sendung Tourkalender zwei Gästelistenplätze für das Konzert der School Of Seven Bells (oder auch SVIIB) im Kölner Studio 672 gewonnen, welches am 10.03.2009 stattgefunden hat.
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Als Support stand der Bochumer Mathias Reetz von der Band The Heart Of Horror auf der Bühne. Eigentlich sind THOH ein Duo, doch an diesem Abend bestritt Mathias den Auftritt alleine mit seiner Akustikgitarre. Er bot einen sehr ruhigen und sanften Auftritt, die Augen meist verschlossen und voller Hingabe. Er präsentierte einige Songs des Debuts You Need A Coin, die ideal zu der Location und zu dem draußen herrschendem Winterwetter passten. Ein ruhiger Start in den Konzertabend, der gefallen hat!
Nach knapp 30 Minuten war das Set von The Heart Of Horror beendet und es folgte die obligatorische Umbaupause, die Ihrem Namen diesmal jedoch nicht gerecht wurde. Denn das Equipment, welches SVIIB für Ihren Auftritt benötigten, war bereits von Beginn an fertig aufgebaut und somit vertrieb man sich die ca. 30 minütige Wartepause mit Plauderei. Das Studio 672 war mäßig gefüllt, jedoch posierten sich die Anwesenden so gut es ging vor der Bühne, sodass der hintere Bereich relativ leer geblieben ist.
Gegen 22 Uhr betraten dann die beiden Zwillingsschwestern Alejandra und Claudia Deheza vorab die Bühne, gefolgt von Benjamin Curtis, den man vielleicht schon von den Secret Machines her kennt. Die Band School Of Seven Bells aus Brooklyn hat ihrem Namen laut den Weiten des Internet entweder einer Kaderschmiede afrikanischer Taschendiebe entliehen oder einer Schule für Schmuggler in Südamerika. Beide Geschichten kursieren im Netz, was letztendlich stimmt lassen wir an dieser Stelle offen!
Das Set der Band begann mit dem Song Face To Face on High Places von dem Debutalbum Alpinisms, dicht gefolgt von Iamundernodisguise, welches der Opener des Albums ist. Die beiden Schwestern der Band waren sehr an Mikrofon und Ihre Instrumente "gefesselt" und man verspürte kaum eine Regung bei Ihnen. Gitarrist Ben Curtis hingegen schien in einer anderen Welt zu sein und bearbeitete seine Gitarre mit mannigfaltigen Effekten, welches ihm anscheinend einiges an Konzentration abverlangte. Doch man konnte ihm zugleich seine Freude beim Spielen anmerken!
Die Songs kamen allesamt wesentlich kraftvoller und mit mehr Druck an, als wenn man sich diese aus der Konserve anhört. Ich persönlich war sehr angetan von dem, was SVIIB da auf die Bühne zauberten. Okay, von einer guten Bühnenshow kann absolut keine Rede sein, diese war eher mehr als dürftig. Doch dies störte mich überhaupt nicht, denn die Musik hingegen zog mich komplett in Ihren Bann und ließ interessiert und verträumt den Klangskulpturen lauschen! Die Stimmen der beiden Zwillinge waren aber wie auf dem Album zauberhaft. Dies passte wunderbar zu der dezent eingesetzten Elektronika und dem effektgeschwängerten Gitarrenspiel
Der Auftritt der School Of Seven Bells war einfach wunderbar, zum genießen und hat mich schwer beeindruckt! Ich hätte nicht mit einem solch tollen Gig gerechnet, der mich dermaßen in seinen Bann gezogen hat, wie ich es selten erlebe! Und es erging auch nicht nur mir so, das Publikum schien ausnahmslos begeistert die Location zu verlassen! Wenn also die Chance besteht die Band SVIIB zu sehen, sollte man sich dieses Ereignis nicht entgehen lassen und sich von der Musik zumidnest kurzzeitig in andere W
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