Nachdem uns Beehoover an diesem Montag-Abend im Undergound schon mächtig eingeheizt hatten, kamen nach der obligatorischen Umbaupause die drei Recken von den Sons Of Otis aus Kanada auf die Bühne.
Die Band aus Toronto gibt es nun schon seit 1992 und besteht aus Ken Baluke (Gitarre, Vocals), Frank Sargeant (Bass) und - nach 11 "getesteten" Drummern - Ryan Aubin. Die Sons Of Otis haben in den letzten Jahren nur sehr wenige Konzerte gespielt und waren in Deutschland seit 11 Jahren nicht mehr! Das war für uns Anlass genug, uns die drei Doom- und Stoner-Rocker einmal genauer anzuschauen.
Im Jahr 2009 haben die Sons Of Otis ihr letztes Album Exile herausgebracht, von welchem wir auch ein paar Songs an diesem Abend präsentiert bekamen; unter anderen Haters und Lost Soul. Ken mit seiner Squier-Strat nutzte den rechten Teil der Bühne ausgiebig, um die tiefen und verzerrten Klänge aus seiner Gitarre zu holen und dies durch seine Körperhaltung zu unterstützen. Frank schien sehr in der Soundwand der Sons Of Otis versunken zu sein, er spielte oft mit verschlossenen Augen und ließ gerne seine Mähne durch die Luft wirbeln. Drummer Ryan hingegen machte beim Schlagzeugspielen unglaubliche Gesichtsausdrücke, auch er war total in den Sound vertieft.
Und das ging auch dem Publikum nicht viel anders, bei der Lautstärke und den tiefen Frequenzen, die uns da entgegen schmetterten. Gitarre und Stimme von Ken waren durchgehend extrem mit Delay versetzt, was eine gewisse mystische Stimmung produzierte. Die langsam aber dennoch treibenden Grooves von Bass und Schlagzeug taten ihr Übriges, um diese Stimmung noch zu verstärken.
Es hat uns gut gefallen, was die Sons Of Otis an diesem Abend im Underground dargeboten haben! Eine ordentlichen Packung Stoner und Doom haben Sie uns verpasst, und zusammen mit Beehoover war dies eine gelungene Mischung für einen tollen Konzertabend!
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Trail Of Dead erneut im zakk, nachdem wir sie bereits schon sieben oder acht Mal erleben durften, unter Anderem auch im Zuge der Veröffentlichung von The Century Of Self, ebenfalls im zakk. Von diesem Auftritt gibt es auf der Special-Edition auch eine DVD-Aufzeichnung, welche sehr empfehlenswert ist und das...>>> weiter lesen...Vergangenen Montag an einem herlich sommerlichem Abend spielten im Druckluft in Oberhausen internationale Musiker aus Belgien und Japan. Aus unserem Nachbarland angereist war Dirk Serries, der unter vielen verschiedenen Pseudonyen/in vielen verschiedenen Projekten (mit)wirkt, am heutigen Abend als Microphonics. Hauptact aus dem fernen Osten war die Post-Metal Mono, die wir schon im vergangenen Jahr im Dortmunder FZW bewundern durften. Präsentiert wurde dieser Abend von...>>>
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Gestern fand im Rahmen des Ambientfestivals Zivilisation der Liebe, welches bereits zum sechsten Mal stattfindet, den zweiten Tag zu erleben. Als außergewöhnlicher Spielort dient die Kölner Basilika St. Aposteln, die im Innern durch Dia- und Video-Projektionen sowie Lichtspielen in eine ungewöhnliche Atmosphäre getaucht wird. Das dreitägige Festival steht in diesem unter dem Motto De...>>>
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