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Am Donnerstag, den 15. Januar 2009, gastierte das Londoner Quintett The Duke Spirit in der Kölner Werkstatt. Die Band, bestehend aus fünf Kunststudenten, ist Anfang 2009 ganz aktuell unterwegs mit Ihrer Red Treasure-Tour. Doch als Support standen erst mal PINKSNOTRED auf der Bühne.
Die ebenfalls fünfköpfige Band PINKSNOTRED aus Mainz legte also kurz nach 21 Uhr los mit Ihrem Programm. Die Songs gingen ganz gut nach vorne und waren rockig, doch irgend wie zündete es bei mir nicht. Sie errinnerten mich an !Panic At The Disco, teilweise auch Bloc Party oder die Arctic Monkeys....und das Gehörte war nicht schlecht, nur war es für mich an dem Abend anscheinend nicht die richtige Mischung! Als Vorgruppe für Duke Spirit meiner Meinung nach nicht die erste Wahl! Dennoch haben PINKSNOTRED eine ambitionierte Show abgeliefert, die dem ein oder anderen im Publikum sicherlich gefallen haben dürfte! Nicht umsonst haben sie in der jüngsten Vergangenheit einige Erfolge eingeheimst und unter anderem auf der Soundwave Tour gespielt, ein Plattenvertrag steht allerdings noch aus. Dies wird aber sicher nicht mehr lange auf sich warten lassen.
Nach einer soliden dreiviertel Stunde haben PINKSNOTRED ihr Set beendet und es ging in die Umbaupause. In dieser war genügend Zeit sich mit einem neuen Bier zu versorgen und sich - leider außerhalb der Werkstatt im Freien vor der Tür - eine Zigarette zu rauchen, bevor dann der Mainact The Duke Spirit die Bühne enterten.
Einen großen Hingucker stellt die ansich kleine Frontfrau Liela Moss dar, die erst Mal alle Blicke der männlichen Besucher des Konzertes auf sich zieht. Hinzu kommt die Federboa, welche Ihre Erscheinung noch etwas glamuröser erscheinen lässt. Die anderen Bandmitglieder mögen zwar nicht so schön sein wie ihre Sängerin - was natürlich auch nur eine subjektive Einschätzung sein kann - jedoch stehen sie ihr in musikalischer
Hinsicht in Nichts nach! Das Set der 5 Engländer begann mit dem Song Lion Rip von Ihrem ersten Album Cuts Across The Land, welches im Jahre 2005 erschienen ist, gefolgt von Lassoo, was von Ihrem neuen Album Neptune aus dem Jahr 2008 stammt. Anschließend folgten drei weitere Songs des neuen Albums, bevor es wieder mit Hello To The Floor zum Debutalbum zurück ging.
Alles in Allem boten The Duke Spirit also einen recht ausgewogenen Gig mit Neuem und Altem und wussten dem anwesenden Publikum zu gefallen. Der Hauptteil des Gigs war leider recht schnell vorüber, oder es kam einem nur so vor und The Duke Spirit haben mir und dem Publikum eine sehr schöne Form der Kurzweil bereitet, was auch mit einem entsprechenden
Applaus und Zugaberufen bekräftigt wurde. Und The Duke Spirit ließen sich nicht lange bitten erneut auf die Bühne zu kommen, um Wooden Heart vom neuen Album ein paar ruhigere Töne anzustoßen. Anschließend gab es noch vom gleichen Album den Song Neptune's Call, bevor das Set mit dem grandiosen Cuts Across The Land vom Debutalbum endete.
Als Fazit bleibt zu sagen, dass The Duke Spirit eine überzeugende Liveband sind, die es verstehen ihr Publikum prächtig zu unterhalten! Man sollte Duke Spirit in Zukunft im Auge behalten; einen Konzertbesuch sind sie auf jeden Fall immer wert!
Tag: Konzertreview