Im Jahre 2011 war Tim Isfort, der künstlerische Leiter der TRAUMZEIT erstmals zu Konzerten und Workshops in Myanmar, hierzulande besser bekannt als Birma oder Burma. Dabei lernte er die Musik und wichtige Musiker des Landes kennen. Weitere Reisen bestärkten ihn, für diese einzigartige Musikkultur Brücken nach Europa zu schlagen.
TRAUMZEIT ist damit das erste Festival in Europa, das verschiedene Aspekte der Musik des südostasiatischen Vielvölkerstaates vorstellt. In der Musik aus Myanmar fallen exakt gestimmte Perkussionsinstrumente wie der Trommelkreis pat waing auf. Auf seinen 21 Trommeln lassen sich wunderbar Melodien spielen. Auch das Gongspiel maung zaing ist chromatisch gestimmt. Nationalinstrument Myanmars ist die 16-saitige Bogenharfe saung kauk. Erstaunlich an der Musik aus Myanmar sind ihr Drive und die Gleichzeitigkeit von Exotik und Vertrautheit, Perkussion und Melodie.
An traditioneller Musik aus Myanmar ist neben einem Harfenkonzert mit dem Virtuosen Kyaw Myo Naing (3. Juli) ein hsaing waing-Ensemble (1. Juli), das u.a. aus Trommelkreis, Gongspiel und der Oboe Myanmars hne besteht, zu hören. Wie westliche Instrumente mit ganz eigenen Spieltechniken in die Musik des Landes integriert werden zeigt die Gruppe Myanmar Hmu Gitameit (2. Juli) mit Slide-Gitarre, Piano und Gesang.
Eine unmittelbare Begegnung zwischen Musikern aus Myanmar, Italien, Frankreich und Deutschland ist das Projekt Myanmar meets Europe (3. Juli), das nach mehreren Probentagen ein Abschlusskonzert geben wird. Ergänzt werden die Konzerte durch einen Workshop, Filme, einen Vortrag und eine birmanische Party pwe mit Session (2. Juli).
Das Traumzeit-Spezial Myanmar wird u.a. gefördert durch das Goethe Institut, das NRW Kultursekretariat, die Deutsche Botschaft in Myanmar, die Heinrich-Böll-Stiftung und den WDR.
Weitere Infos zum Traumzeit Festival 2011:
• Traumzeit-Spezial Myanmar
• Bus-Shuttle und Camping
• Tickets und Service
• Traumzeit 2011 - Programm - Freitag
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