
VÖ: 30.04.2010
Label: Universal
Disziplin, harte Arbeit, Schlaflosigkeit, Verwirrung am Rande desNervenzusammenbruchs und die Erkenntnis, dass Weiterentwicklung immerstattfinden muss: All das charakterisiert Johnossis drittes undehrgeizigstes Album "Mavericks". Die erste Single "What's The Point"bündelt die gesamte Kraft des Duos und enterte auf Anhieb Platz #1 derSingle-Charts in Schweden, dem Heimatland der Band.
Zunächst ein paar Daten und Fakten: Johnossi ist ein schwedisches Duo,bestehend aus John Engelbert (Gesang, Gitarre) und Oskar Bonde(Schlagzeug), die beide in Stockholm leben. Seit 2004 musizieren siezusammen, ein Jahr später veröffentlichten sie bereits ihrselbstbetiteltes Debütalbum auf einem kleinen Indie-Label. Im Sommer2005 verhalf ihnen ihr atemberaubender Auftritt auf dem HultsfredFestival zum endgültigen Durchbruch. Die Plattenfirma V2 nahm dieNachwuchshoffung unter Vertrag und so erschien 2006 das Erstlingswerk -ergänzt um ein paar neue Nummern - erneut. Der Nachfolger "All TheyEver Wanted" ließ nicht lange auf sich warten. Produziert wurde das2008er Werk von Jari Haapalainen (verantwortlich u.a. für TheConcretes, Ed Harcourt, Camera Obscura). Die Publikums- undKritikerlieblinge "Man Must Dance", "Execution Song", "Santa MonicaBay", "18 Karat Gold" und "Bobby" sind auf diesen beiden Alben zufinden.
Über diese Fakten hinaus ist Johnossi eine dieser Bands, die liveeinfach zu überzeugen weiß. Jedes Konzert ist ein weiterer Beweis fürdie Brillanz, die die Band auf der Bühne versprüht. Nur ganz wenigeMusiker können bei den Livequalitäten von John und Oskar mithalten. Dasneue Album "Mavericks" wird der Band jetzt den nächsten Schritt auf demrichtigen Weg nach vorne ebnen. John Engelbert beschreibt diesenSchritt als einen schwierigen und zugleich immens wichtigen für dieBand. Das Jahr 2009 war - milde ausgedrückt - ein schwieriges für dieBand. John litt an einer persönlichen Krise, die zu schwerenSchlafstörungen führte. Die unschönen Erfahrungen um diese Zuständewerden in einigen Songs auf "Mavericks" widergespiegelt. DerSongschreibeprozess war diesmal ein anderer. Das Duo nahm sich vielZeit, um mit und an dem Material zu arbeiten. Sie feilten an jedem Songausufernd lange und detailverliebt, wie sie es noch nicht getan hatten.Nach ihrem Auftritt auf dem norwegischen Oyafestival 2009 schlossen diebeiden sich in ihrem Hotelzimmer ein, um sich in Ruhe den knapp 200Melodien, die John aufgenommen hatte, zu widmen. Zu diesem Zeitpunktexistierten nur die Single "What's The Point" und der Song "Houses" alsDemoversionen.
Die 200 Melodien wurden gehört, kritisiert, bewertet, gekürzt undwieder aufgestockt. Erst danach konnte das eigentliche Proben beginnen.Bevor es ins Studio ging, sollte so viel Material, wie es nur irgendwieging, schon fertig sein. Diesmal wollte man alles selbst in der Handhaben und entschied sich deshalb dafür, das Album selbst zuproduzieren. Wenn sie doch mal Hilfe brauchten, wurde Lasse Mårtén umRat gefragt - bekannt für seine Arbeit mit Lykke Li, Peter Bjorn &John, Anna Ternheim, Moneybrother und Sahara Hotnights. Der Titelsong"Mavericks" eröffnet die Platte und gibt einen guten Einblick in das,was Johnossi auf dem neuen Werk rüberbringen.
So hat "Mavericks" zweierlei Bedeutung: Zum einen ist "Mavericks" einberühmter Fleck in Nordkalifornien, der allen Surfern aufgrund derwilden und hohen Wellen, die nirgends auf der Welt so schwer zubezwingen sind wie hier, bekannt sein dürfte. Zum anderen bezeichnetdas Wort "Maverick" eine Person, die sich für einen eigenen undungewöhnlichen Lebensweg entschieden hat und diese Version auchkonsequent verfolgt und lebt.
Auf "Mavericks" reiten Johnossi auf einer Welle voller Kreativität,Eigensinnigkeit und Entschlossenheit. Alle, die den bekanntenJohnossi-Sound lieben, werden sich in ihrer Liebe bestätigt fühlen,aber gleichzeitig auch eine komplett neue Seite des unverwechselbarenDuos hören und kennenlernen.
Tracklist:
1. Mavericks
2. Dead End
3. Houses
4. Roscoe
5. Bed On Fire
6. What's The Point
7. No Last Call
8.Come Along (There's A Gene)
9- Worried Ground
10. Sickness