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Review zur neuen EP "Components" des Berliner Trios mOck

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mOck – Components (EP)

Das Trio mOck aus Berlin kommt frisch aus der musikalischen Alchemie-Küche und hat mit „Components“ eine kurze neue EP zusammengebraut. Das erzielte Fabrikat ist nichts zum wohlfühlen, zum entspannen – nicht so etwas wie ein klangliches Wellness Produkt. Viel eher ist man auf der Suche nach einer komplexen Formel für akustisches Gold. Dafür müssen die drei Musiker ausgetretene Pfade verlassen und begeben sich in eine vertrackte Welt zwischen Jazz, Indie und Postrock.

Die Rezeptur setzt sich aus den cleanen, zwar ruhigen aber hektischen Harmonien und Läufen der Gitarre, den treibenden und verschlungenen Schlagzeugbeats und dem alles verwebenden Bass zusammen. Gelegentlich schaut in den eher instrumental gehaltenen Kompositionen eine Stimme hervor, die sich als weiteres Instrument eher breit und sphärisch über die Songs legt.

Was dabei herauskommt ist zumindest eine sehr eigene Mixtur, die laut Bandinfo von Bands wie Karate oder Tortoise beeinflusst wurde. Für den großen Massenmarkt ist das sicher nichts, dafür ist die Musik von mOck zu sperrig und verlangt vom Hörer entweder, den Kopf abzuschalten und sich in den musikalischen Kosmos der Band hineinziehen zu lassen oder sich im Gegenteil ganz auf „Components“ zu konzentrieren und analytisch dem Schaffen des Trios zu folgen. Anstrengend, wertvoll und eine Bereicherung für alle, die neue, einen herausfordernde Klänge mögen.

 

Tracklist

1.) Poitou (4:21)
2.) Leiden NL (4:00)
3.) Singh (3:32)
4.) Max Karl (4:06)

 

Homepage

www.mockmockmock.de

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